Z.E.N. works für Novell 4.x oder 5.x
Auf
allen Arbeitsstationen muss der "Novell Arbeitsstation-Manager" installiert
sein. Mit
Arbeitsplatz | Systemsteuerung | Netzwerk
kontrollieren, ob er installiert ist. Wenn nicht, kann mit
Hinzufügen
| Dienst | Novell
der Manager nachinstalliert werden.
Dazu muss der Pfad bekannt sein, in dem sich das Installationsprogramm des Novell Netware
Client befindet. (Meist in einem Unterverzeichnis von SYS:\PUBLIC\CLIENT, wenn sich nicht
auf C: eine Kopie davon befindet.
Nach der Installation den Computer neu starten.
- Auf der Arbeitsstation muss die Netzwerksprache ENGLISH eingestellt sein. Im Laufwerk C:
in der Datei AUTOEXEC.BAT die Zeile
Set NWLANGUAGE=ENGLISH
einfügen oder abändern.
- Als Benutzer admin einloggen.
- Datei wnt46e.exe von Novellkurs CD oder Arge-Informatik CD in ein beliebiges Verzeichnis
(Z. B.: SYS:\PUBLIC\CLIENT\ZEN) kopieren.
- Datei wnt46e.exe starten. Die komprimierten Dateien werden entpackt.
- Datei winsetup.exe starten. Als Sprache "English" auswählen. (Dies ist die
einzige Möglichkeit.)
- Install Z.E.N. works auswählen. Installation durchführen, als Installationsart
"typical" auswählen. (Auf Volume SYS: müssen 175 MB frei sein. 40 MB RAM
sollten frei sein.)
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Im Verzeichnis SYS:\PUBLIC\WIN32 wurde ein neues Netware-Administrationsprogramm mit
dem Namen nwadmn32.exe installiert. |
| Wird dieses Programm gestartet, dann erscheinen in der NDS folgende neuen Objekte: |
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- Die Policies können jetzt in der NDS mit einem Policy Package statt mit dem
Programm poledit verwaltet werden.
Dazu wird mit Object | Create ein neues Objekt erzeugt.
Danach wählt man Policy Package aus. |
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| Danach erscheint ein Fenster, in dem man die Package-Art festlegen kann: |
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| Im nächsten Fenster wird festgelegt, welche Policies verwaltet werden sollen: |
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| Durch Anklicken des neuen Objektes können jetzt die Eigenschaften verändert werden
und es kann auch festgelegt werden, für welche Gruppe von Benutzern diese Policies gelten
sollen. |
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Snapshot Programm
Dient zur Überwachung einer Programminstallation. Es könnnen z. B. alle
Registrierungseinträge und alle Änderungen im Laufwerk C: (und auch in anderen
Laufwerken) überwacht werden. Diese Änderungen können bei der ersten Anmeldung eines
Benutzers auf seine Laufwerke und in seine Registrierung kopiert werden.
Das Programm Snapshot muss vor der Programminstallation gestartet werden. Es befindet sich
in SYS:\PUBLIC\SNAPSHOT.
Nach dem Programmstart erscheint ein Menü mit den Möglichkeiten
Beim Menüpunkt Custom können überwachte Laufwerke usw. eingestellt werden.
- Beim nächsten Fenster können Voreinstellungen geladen werden. Standardmäßig werden
Default-Einstellungen verwendet.
- Beim folgenden Fenster wird man aufgefordert für die Anwendung und für das Icon einen
Namen einzugeben.
- Beim nächsten Fenster muss ein Verzeichnis für die Installationsdateien angegeben
werden. Es empfiehlt sich, für jede Installation ein Unterverzeichnis von z. B.: G:\aot
anzulegen. (Als Installationsverzeichnis muß in jedem Fall ein Netzwerkverzeichnis
gewählt werden, auf das alle Benutzer Leserechte besitzen)
- Im nächsten Fenster erfährt man, wie das Application Object Template heißt. Die
Einstellung kann übernommen werden.
- Im folgenden Fenster kann ausgewählt werden, welche Systemdateien überwacht werden
sollen. Üblicherweise lässt man alles überwachen.
- Im nächsten Fenster werden die Laufwerke eingestellt, die überwacht werden sollen.
Voreingestellt ist C:, bei Programmen, die Einstellungen auch in das Laufwerk F: speichern
(z. B. Netscape), wird dieses Laufwerk hinzugefügt.
- Im folgenden Fenster können diese Voreinstellungen für andere Programminstallationen
gespeichert werden.
- Danach folgt das Scanning. Laufwerke und Systemdateien werden gelesen und die
Information wird zwischengespeichert.
- Im nächsten Fenster kann mit einer Schaltfläche Run Installation install ...
die Programminstallation gestartet werden. Nach der erfolgten Installation geht man zum
nächsten Fenster weiter
- In diesem Fenster kann eingestellt werden, wie die gespeicherten Änderungen kopiert
werden sollen (immer, wenn sie nicht existieren, nach Aufforderung etc.).
- Im folgenden Fenster kann man das Installationsverzeichnis des Programms festlegen. Wenn
das Programm auf einem Netzlaufwerk installiert wurde, kann der Eintrag freibleiben.
- Im nächsten Fenster kann der TARGET PATH eingestellt werden. Kann leer bleiben.
- Danach erfolgt wieder das Scanning der Systemdateien und der Registrierung.
- Beim Vergleich werden die Systemunterschiede, die durch die Programminstallation erfolgt
sind, festgestellt und in eine *.aot - Datei gespeichert. Die veränderten (oder
neuen) Dateien auf den überwachten Laufwerken werden als *.fil - Dateien in das
Installationsverzeichnis kopiert.
Anlegen eines Programmobjektes
Um jetzt allen Benutzern das Programm zur Verfügung zu stellen sind folgende Schritte
notwendig:
- Als Admin einloggen und den NwAdmn32 starten.
- Im gewünschten Container ein neues (Application-) Objekt anlegen.
- Beim Anlegen des Objektes kann man nun auf das bereits existierende aot-File (z.B:
g:\aot\netscape.aot) verweisen. Damit werden alle durch das Snapshot festgestellten
Änderungen in das Objekt übernommen.
- Man bearbeitet das Anwendungsobjekt (z.B. Netscape) und legt über die Eigenschaft Associations
fest, welche Benutzer (od. Benutzergruppen) diese Anwendung verwenden dürfen. (dabei kann
auch festgelegt werden, wo der Link zu diesem Programm beim Benutzer erscheinen soll:
Desktop, Startmenü, Taskleiste,..)
- Auf der ersten Seite kann man ein ausführbares Programm zuweisen (z.B.:
g:\netscape\program\netscape.exe). Dadurch werden dem Benutzer zuerst die notwendigen
Einstellungen (Registry,..) kopiert und danach das Programm gestartet. Beim nächsten
Aufruf (am selben Rechner) wird nur noch das Programm gestartet.
- Damit die Benutzer die vom Administrator festgelegten Anwendungen auch an den
festgelegten Ort (Desktop, Taskleiste,..) bekommen muss das Programm p:\NalExpld.exe
(Nal-Explorer-Desktop) gestartet werden (z.B. in dem es generell in die Autostartgruppe
gelegt wird.
Dokumentation von Dr.
Herwig Reidlinger und Mag. Gerald Stachl.
Letzte Änderung am 03. November 1999.