ARGE - News

 

Nummer 12 - September 1998

 

Die Version für das Internet......

 

.....ist gleichzeitig die letzte Nummer, neben der Zeitung, die hoffentlich ab Mitte bis Ende September wieder in den Konferenzzimmern aufliegt, die ich über e - mail versende. Ab der nächsten Nummer ist die "Internet - Ausgabe" der ARGE - News dann nur mehr über die Homepage der HAK - Neunkirchen zu erreichen. Hier die Adresse:

http://www.kem.ac.at/haknk/haknkhome.html

 Von dort muss man sich "durchklicken" über den link "News" zum link "ARGE - News" und dann ist man am Ziel, dort liegen die jeweils letzten 3 Ausgaben zum Ansehen und Lesen bzw. zum download. Wer direkt die ARGE - News anwählen will, kann sich auch die folgende Adresse als bookmark setzen:

http://www.kem.ac.at/haknk/Internet/arge_news.html

 Von hier ist man direkt auf der Seite für die ARGE - News. Auf noch einen link möchte ich aufmerksam machen.

http://www.kem.ac.at/haknk/Internet/arge_neuemedien.html

 Hier hat mein Kollege Herbert Piribauer einige interessante Neuigkeiten und weitere, für Lehrer hoffentlich interessante links zusammengestellt. Ich meine, dass diese Seite auf jeden Fall einen "virtuellen" Besuch wert ist.

 Die "Nummer 12" wird zu meinem Bedauern leider doch wieder fast nur mit Beiträgen von Kolleginnen und Kollegen aus den Arbeitsgemeinschaften BWUP und Übungsfirma - BWZ bestritten. Die so intensiv geforderte Öffnung der Zeitung als Sprachrohr für alle Arbeitsgemeinschaften fand zwar sofort statt, wurde aber bis dato noch nicht genutzt. Als rühmliche Ausnahme sei hier die ARGE - Geographie erwähnt, die wieder mit einem Artikel vertreten ist.

 Im Rahmen dieser Ausgabe bitte ich wieder alle Übungsfirmenlehrer, so wie im Vorjahr mir alle relevanten Daten über die im Schuljahr 89/99 an ihrer Schule betriebenen Übungsfirmen zukommen zu lassen. Ich gebe die Hoffnung noch nicht auf, dass die direkte, telefonische Kontaktaufnahme durch diesen Datenaustausch doch besser in Schuss kommt. Ich bitte daher alle Kollegen, sobald die Stundenpläne bzw. die Betriebszeiten der Übungsfirmen vorliegen, mir das ausgefüllte Formblatt zukommen zu lassen. Dieses ausnahmsweise bitte brieflich bzw. per FAX. Alles Übrige findet man auf der letzten Seite der Zeitung auf dem Formblatt.

 Gut, nun hoffe ich, dass wir doch wieder einige interessante Artikel zusammenstellen konnten. Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen viel Spaß beim Lesen und einen guten Start ins neue Schuljahr.

 Mag. Anton Posch

BHAK - BHAS Neunkirchen

 

 

Übungsfirmen an kaufmännischen berufsbildenden Schulen - Theoretische Konzepte und Evaluation

 So lautet der Titel einer Dissertation von Frau Dr. Bettina Greimel vom Institut für Wirtschaftspädagogik an der Wirtschaftsuniversität Wien. Diese Arbeit zeichnet sich durch eine äußerst exakte wissenschaftliche Vorgangsweise aus und stellt meines Erachtens eine sehr genaue Betrachtung der aktuellen Übungsfirmenlandschaft in Österreich dar. Anlass genug, diese Arbeit quasi zum Leitartikel der diesmaligen Ausgabe der ARGE - News zu machen.

 Dass die Wissenschaft dem Praktiker zwar sage, dass die Übungsfirma ein vorzügliches didaktisches Instrument sein könne, jedoch vor dem Anspruch passe, diesem Praktiker auch konkrete Hinweise für die Weiterentwicklung der derzeitigen Übungsfirmenarbeit zu geben, dieser schon von Tade Tramm geäußerte Vorwurf, störte auch die Autorin. Daraus leitet sie die Zielsetzung dieser Arbeit ab. Diese besteht nämlich darin, die Übungsfirmenarbeit an österreichischen Schulen zu evaluieren und auf dieser Basis die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen der Unterrichtsform Übungsfirma zu erörtern. Ebenfalls sollen die Ergebnisse dieser Arbeit die Grundlage für einen Maßnahmenkatalog zur weiteren Verbesserung der Übungsfirmenarbeit bilden.

 Zu diesem Zweck untersuchte Frau Dr. Greimel insgesamt 6 Übungsfirmen in Wien, Niederösterreich und Burgenland. Sie führte dabei bei allen Schülern eine dreistufige, schriftliche Befragung durch, machte mit den betroffenen Lehrern sowie mit den Partnerfirmen teilstrukturierte Interviews und ergänzte die jeweiligen Ergebnisse durch ihre eigenen "unstrukturierten" Beobachtungen.

 Was ich in den ARGE - News gerne zeigen möchte, ist natürlich nur ein Auszug aus dieser sehr umfassenden Arbeit. Es sind in allererster Linie einmal die Ergebnisse sowie die Verbesserungsvorschläge zur ÜFA - Arbeit. Außerdem möchte ich exemplarisch die Schüler- und Lehrersicht bei bestimmten Themen streifen.

 Eine wichtige Erkenntnis aus Schülersicht gleich am Anfang. Auf der Suche nach erfolgsfördernden bzw. erfolgshemmenden Faktoren konnten diese von der Autorin wie folgt identifiziert werden:

Sind die Aussagen "in Teams arbeiten", "selbständig Probleme lösen" und "Gutes Verhältnis zum Übungsfirmenlehrer" aus meiner Sicht nicht sehr überraschend, so möchte ich die letzten zwei Aussagen doch kurz diskutieren.

Kurzweiligkeit des Übungsfirmenunterrichtes scheint ein sehr wesentlicher Erfolgsfaktor zu sein. Die Schüler ständig zu beschäftigen, schafft bzw. erhält die Motivation und trägt wesentlich zu einem guten Klima bei. Nun weiß ich aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, ständig alle im Auge zu haben und bei Leerläufen einzugreifen. Aber diesen Faktor noch stärker zu beachten, ist sicher sehr wesentlich. Dazu auch noch eine Grafik von Frau Dr. Greimel, welche dieses wichtige Problem gut darstellt:

"ACHTUNG: Grafik nur in der Zeitung enthalten !!!

Ich denke, das bedarf keines weiteren Kommentars. Sehr wohl zu kommentieren ist aber der Punkt "Mangelndes Fachwissen". Doch dazu später.

Neu für mich ist auch die Erkenntnis, dass Schüler die Übungsfirma um so positiver finden, je mehr sie sich mit den Lehrinhalten der Handelsschule identifizieren. Schüler die offensichtlich in der falschen Schule sitzen, beurteilen auch ÜFA - Arbeit negativ. Man könnte sagen, ein Faktum, mit dem wir Lehrer uns abzufinden haben. Vielleicht aber etwas zum Nachdenken für Schulpolitiker, so zumindest meine persönliche Auffassung.

Die Gesamtbeurteilung durch die befragten Schüler fällt jedoch ausgezeichnet aus. Insgesamt vier Fünftel der befragten Schüler stehen der Übungsfirma positiv gegenüber.

Einen Punkt möchte ich mir aus den Ergebnissen für den Teilbereich Lehrer herausgreifen, nämlich die "Einschätzung der Haltung von Lehrerkollegen gegenüber der Übungsfirma". Dazu möchte ich die Ergebnisse der grobanalytischen Auswertung von Frau Dr. Greimel kommentarlos zitieren, mit der Frage wie ihr ( Sie ) das an Euren ( Ihren ) Schulen seht (sehen ).

"Anfangs war die Ablehnung vieler Lehrerkollegen gegenüber der Übungsfirma relativ groß, insbesondere weil niemand tatsächlich gewusst hat, was unter der Übungsfirma zu verstehen ist und was in einer Übungsfirma gemacht wird. Die Skepsis war teilweise dadurch bedingt, dass die Einrichtung einer Übungsfirma viel Geld gekostet hat. Mittlerweile hat sich die Haltung etwas gebessert, es gibt allerdings immer noch eine große Zahl von Lehrerkollegen, die nicht wissen, was in der Übungsfirma passiert: teilweise nehmen sie die Übungsfirma nicht ernst, zum Teil interessieren sie sich nicht dafür, teilweise glauben die Lehrer auch, dass es angenehm und relativ gemütlich ist, in der Übungsfirma zu unterrichten.

Zwar bekommen viele Lehrer den Eindruck, dass die Übungsfirma wohl etwas Wichtiges ist, da es bei immer mehr Veranstaltungen in den Mittelpunkt der Schulpräsentationen gerückt wird, das erzeugt jedoch in erster Linie Neugierde, zum Teil auch Neid, führt jedoch nicht dazu, dass sich diese Lehrer endlich ernsthaft informieren würden, was in der Übungsfirma gemacht wird ( trotz wiederholter Einladungen durch die Übungsfirmenlehrer ) (...)

Besonders wird von seiten der Übungsfirmenlehrer bedauert, dass einige Kollegen nicht bereit sind, Elemente ( Geschäftsfälle ) aus der Übungsfirmenarbeit in ihren Unterricht aufzunehmen, dort zu behandeln und zu besprechen, obwohl das als Bereicherung für ihren Unterricht angesehen würde und wiederum positiv auf die Übungsfirma zurückwirken könnte. Diese Bereitschaft ist jedoch nicht vorhanden."

Was hat es aber mit oben schon erwähntem Fachwissen auf sich, welches sich auch sehr wesentlich auf den Erfolg von Übungsfirmenarbeit auswirkt? Die Autorin erhebt zwar, dass der Neuerwerb von Fachwissen in der Übungsfirma offensichtlich im Hintergrund steht, ebenso aber, dass das Fachwissen aus verschiedenen Gegenständen notwendige Voraussetzung ist, um in der Übungsfirma arbeiten zu können. Aus ihrer Sicht lässt sich feststellen, dass mangelndes Fachwissen dazu führt, dass der Schüler seine Aufgabe nicht lösen kann und bei fehlender Hilfe zur Untätigkeit in der Übungsfirma verurteilt ist, was in der Folge zu Demotivation und negativer Beurteilung der Übungsfirmenarbeit führen kann, weil der Schüler ( mit Recht ), das Gefühl hat, in der Übungsfirma nichts zu lernen.

Das deckt sich, wenn ich mir an dieser Stelle eine persönliche Anmerkung erlauben darf, auch mit meinen Erfahrungen. In immer stärkerem Maße fällt auf, dass wir mit den nötigen Eingangsvoraussetzungen zu kämpfen haben. Unsere Schüler haben "alles gelernt", "können aber nichts anwenden". Es zeigt sich für mich immer mehr, dass mit den Eingangsvoraussetzungen die Übungsfirma steht und fällt.

 

Ganz dem Ziel, das sich Frau Dr. Greimel zu Beginn gesetzt hat folgend, lässt sie den Leser mit diesen und vielen anderen Erkenntnissen nicht allein, sondern beendet ihre Arbeit mit einem "Maßnahmenkatalog für die Gestaltung des Übungsfirmenunterrichts, auf den ich abschließend eingehen möchte.

Maßnahmen zur Sicherung der Eingangsvoraussetzungen

Fundiertes Fachwissen der Schüler als Grundlage sicherstellen ( = BW, RW, CRW, BWUP praxisorientiert lehren)

Einschulung in die Übungsfirma: theoretischer Hintergrund und Praxis der ÜFA - Arbeit bereits in der 2. Klasse bzw. im III. JG.

 

Maßnahmen zur besonderen Berücksichtigung der Einflussfaktoren auf die Gesamtbeurteilung der Übungsfirma durch die Schüler

Schüler selbständig und im Team arbeiten lassen

Für ausreichende Arbeitsauslastung der Schüler sorgen

Verhältnis zum ÜFA - Lehrer: Lehrerrolle klar definieren und begründen

Schüler für die ÜFA intrinsisch motivieren, Interesse wecken, (Lernen für die Praxis )

Maßnahmen betreffend die Anforderungen an die ÜFA - Lehrer

Fachwissen in den wirtschaftlichen Fächern, insb. EDV haben oder aneignen

Neue Lehrerrolle akzeptieren = auch im normalen Unterricht mit alternativen Methoden arbeiten.

Klare Definition der Lehrerrolle bezüglich Hilfe und Kontrolle = z.B. "richtige" Schülerlösungen akzeptieren. 

Sonstige Maßnahmen zur Gestaltung der Übungsfirma

Gestaltung der job - rotation und de Außenkontakte

Teilnahme an Übungsfirmenmessen.

Gestaltung des BWZ.

Maßnahmen zur Nutzung der Kontakte zu den Partnerfirmen

Kontakte zur Partnerfirma intensivieren = Praxisbezug in die Übungsfirma bringen

Maßnahmen zur Sicherung des Lernertrages durch die Übungsfirma

Reflexion der Schüler über ihre Erfahrungen, Lernerfolge und Probleme im Klassenplenum - mündlich und schriftlich

In ihrer abschließenden Betrachtung geht Frau Dr. Greimel nochmals kurz auf die "zentrale Rolle des Lehrers" für die positive Beurteilung einer Übungsfirma ein. Guter Übungsfirmenunterricht hängt nach Greimel daher primär davon ab, "mit welchem Einsatz und welchem Aufwand der Übungsfirmenlehrer seine Übungsfirma betreut, gestaltet und die notwendigen Maßnahmen umsetzt". Diese Umsetzung sei "nicht zuletzt dadurch sehr aufwendig und komplex, als sich der Lehrer nicht auf sein Lehrbuch stützen kann, sondern die Übungsfirma initiieren und den Übungsfirmenbetrieb aufrechterhalten muss".

Dem ist meiner Meinung nach nichts mehr hinzuzufügen. So möchte ich diesen Artikel mit der Hoffnung schließen, Euch ( Ihnen ) einige interessante Vorschläge zur ( immerwährenden ) Verbesserung Eures ( Ihres ) Übungsfirmenunterrichts gegeben zu haben. Außerdem hoffe ich, die von der Autorin getroffenen Kernaussagen ihrer Arbeit richtig weitergegeben zu haben. Für Kollegen, welche sich für die ganze, ausführliche Arbeit interessieren, sei gesagt, dass diese am Institut für Wirtschaftspädagogik eingesehen und entlehnt werden kann.

 

Mag. Anton Posch

BHAK - BHAS Neunkirchen

 

ARGE Geographie und Wirtschaftsgeographie

Mag. Franz Hofleitner ( ARGE - Leiter )

Möglichkeiten für die Geographie bei der neuen Reife- und Diplomprüfungs-verordnung

 

Geographie wieder als Wahlfach bei der Matura möglich!!

Wenn man das allgemeine Bildungsziel des Lehrplanes 1994 als Grundlage betrachtet, so kann der Unterrichtsgegenstand Geographie ( Wirtschaftsgeographie ) eine Reihe von wesentlichen Kriterien zur Ausbildung für den Absolventen einer Handelsakademie erfüllen. Durch die Verbindung der Wirtschaftsgeographie mit wirtschaftskundlichen Inhalten der kaufmännischen Unterrichtsgegenstände ist Geographie ein wichtiges Bindeglied der Integration der Allgemeinbildung und höherer kaufmännischer Bildung. Sie vermittelt Kenntnisse und Basiswissen zur Ausübung von gehobenen Berufen in allen Zweigen der Wirtschaft und Verwaltung oder zum Weiterstudium an Akademien, Fachhochschulen und Universitäten.

War es bisher nur durch die Teilnahme am Seminar Geographie im V. Jahrgang ( Freigegenstand ) für interessierte Schüler möglich, Geographie zur mündlichen Reifeprüfung zu wählen, so können mit der nun erschienenen Reife- und Diplomprüfungsverordnung die zukünftigen Maturanten auch ohne Teilnahme am Freifach die Geographie als Wahlfach wählen. Dadurch erfolgte ein späte Korrektur der doch sehr fragwürdigen früheren Maturaverordnung. Vielleicht erkannte man doch die notwendigen naturräumlichen, wirtschaftsgeographischen und geopolitischen Kenntnisse, die bei einer Maturafähigkeit eines Faches wieder verstärkt gefordert werden können. Denn die Raumverhaltenskompetenz, die man berechtigterweise von einem Handelsakademiker fordert, setzt einfach räumliche Orientierungsfähigkeit und topographische Kenntnisse voraus. Fächerübergreifend kann die Wirtschaftsgeographie wieder besser die im Lehrplan geforderte Brücken- und Servicefunktion für kaufmännische Unterrichtsgegenstände erfüllen.

Als ARGE - Leiter darf ich alle Kolleginnen und Kollegen dazu aufrufen, die neue Maturaordnung als Chance zu nutzen und interessierten Schülerinnen und Schülern die Geographie als Wahlfach zu empfehlen. Damit ist die lange Diskussion ( bei der neuen Lehrplanerstellung wer darf / darf nicht maturieren ?! ) beendet; der Dank gilt auch jenen, die sich zu dieser neuen Maturaverordnung durchringen konnten! Das Freifach Geographie im V. Jahrgang sollte aber trotzdem, nach Maßgabe der Möglichkeiten an den Schulen, angestrebt werden, um eine bessere Vorbereitung zur Reife- und Diplomprüfung zu gewährleisten.

 

Mag. Franz Hofleitner

 

LEHRGÄNGE des PÄDAGOGISCHEN INSTITUTES

 

§ 125 des Schulorganisationsgesetzes beschreibt die Aufgaben des Pädagogischen Institutes:

(1) Die Pädagogischen Institute dienen der Fortbildung von Lehrern....., wobei auch die Vorbereitung und Prüfung für zusätzliche Befähigungen erfolgen kann.

(2) An den Pädagogischen Instituten können Lehrgänge, Kurse sowie einzelne Lehrveranstaltungen......abgehalten werden.

Die Führung von Lehrgängen ist daher für das Pädagogische Institut keine "Randerscheinung", sondern eine der gesetzlich vorgesehenen Aufgaben.

Wodurch unterscheiden sich nun "Lehrgänge" von anderen Fortbildungsveran-staltungen?

Bei "normalen" Seminaren werden Dauer und Inhalt individuell für den Einzelfall festgelegt; dadurch kann es durchaus vorkommen, daß zwei Veranstaltungen zwar den gleichen Namen, aber verschiedene Inhalte und unterschiedliche Länge haben.

Bei einem "Lehrgang" werden nun Bildungsziel, Stundentafel(Dauer), Lehrinhalte und didaktische Grundsätze durch einen Lehrplan (Studienplan) festgelegt, eine Studienordnung regelt die Teilnahme am Lehrgang; dadurch ist eine einheitliche Vorgangsweise sichergestellt, wo und wann auch immer dieser Lehrgang abgehalten wird. Der Lehrplan für einen Lehrgang kann entweder landesweit (Genehmigung durch den LSR) oder bundesweit (Genehmigung durch das BMUK) gültig sein.

Lehrgänge werden an Pädagogischen Instituten schon lange durchgeführt, als Beispiele seien angeführt: Lehrgang für Unterrichtspraktikanten, Ausbildungs-lehrgang im Skilauf für Lehrer ohne Lehramt für Leibesübungen, Lehrgang für das Volksschullehramt, Lehrgang für Sprachheilpädagogik etc.

Fachspezifische Lehrgänge im berufsbildenden Bereich werden seit etwa 1994 durchgeführt, z.B.: Industriedesign, Kreatives Gestalten, Hotelmanagement, Qualitätsmanagement, Konstruktionsübungen für Maschinenbau, Abfallbeauftragter etc.

Nach § 125 SchOG kann (keine Mußbestimmung) der Lehrplan für einen Lehrgang auch eine Prüfung vorsehen, die ein Absolvent des Lehrganges auf freiwilliger Basis ablegen kann. Die "Allgemeine Prüfungsordnung für die Befähigungsprüfungen am PI" regelt den Ablauf einer solchen Prüfung, als mögliche Prüfungsteile sind unter anderem vorgesehen: Klausurarbeit, Hausarbeit, Projektarbeit, Fachgespräch etc.

Für die Abhaltung dieser Prüfungen hat der LSR für NÖ eine Prüfungskommission eingerichtet (an der Abt. BBS seit 1994); in NÖ wurden seither 120 Prüfungen nach § 125 SchOG abgenommen.

 

Dipl. Ing. Dr. Franz Surböck

Abteilungsleiter BBS

 

ARGE - Neue Medien an Handelsakademien

Mitarbeiter gesucht !!!

Im April 1997 fand in Linz ein Initialseminar zum Thema "Neue Medien" statt. Ausgehend von einem Aktionsplan der EU " Lernen in der Informationsgesellschaft" wurde unter anderem die Überlegung angestellt neben einer bundesweiten ARGE auch solche in den einzelnen Bundesländer einzurichten. Als zeitlicher Horizont wurde das Schuljahr 1998/99 in Aussicht genommen.

Ziele einer ARGE "Neue Medien"

Die ARGE "Neue Medien" soll sich als informelle Gruppe verstehen, die in Analogie zu den bereits bestehenden Arbeitsgemeinschaften sich verstärkt mit dem Einsatz neuer Medien auseinandersetzt. Didaktische und pädagogische Überlegungen sollen dabei im Vordergrund stehen.

Sie soll sich nicht wie bei den ARGES einzelner Unterrichtsgegenstände an eng eingegrenzten fachlichen Inhalten orientieren, sondern an fächerübergreifenden Überlegungen zum Einsatz von Neuen Medien im Unterricht.

In diesem Sinne möchte ich alle interessierten Kolleginnen und Kollegen in NÖ einladen in dieser ARGE mitzuarbeiten.

Kontaktadresse und nähere Informationen:

Mag. Herbert Piribauer

BHAK Neunkirchen, Schillergasse 10, 2620 Neunkirchen, Tel.: 02635/64110

Vor allem aber :

hak.neunkirchen@telecom.at und CC an

piri@online.edvg.co.at (Herbert Piribauer)

Als Einstieg ohne viel Aufwand stelle ich mir eine Art "LINKBÖRSE" vor.

In dieser sollen alle für unseren Schultyp interessanten Links gesammelt werden. Sollten Sie daher im Internet auf entsprechende Artikel bzw. Adressen stoßen, leiten Sie diese an die oben genannten E- mail Adressen weiter. Wir werden sie vorerst auf der Homepage der BHAK Neunkirchen unter "LINKBÖRSE" sammeln und veröffentlichen.

 

Vielleicht ist auch für Sie oder Ihre Schüler etwas in der 1. LINKBÖRSE:

http://www.kem.ac.at/. - Österreichisches Schulnetz

http://www.oead.ac.at/leonardo/INDEX3.htm - Infos über EU Projekte

http://michaela.stvg.com/home.nsf - - Informatik Hompage.

http://www.cyber-school.at/ - CYBER SCHOOL

http://www.vienna-stock-exchange.at/boerse/ Die Wiener Börse

http://www.netdays.org/ - Teilnahme an Internetprojekten

http://www.wipaed.uni-linz.ac.at/hak/index.htm - HAK ONLINE der Uni Linz

http://www.wipaed.uni-linz.ac.at/iluistra/iluistra.htm - Zeit. des WIPÄD Inst. d. Uni Linz

http://at-awards.at/ - STANDARD - Homepagewettbewerb

http://www.asn-sbg.ac.at/schulen/hak-twg - eine HAK immer aktuell

http://www2.telecom.at/act/ - ACT

http://www.bmuvie.gv.at/fsminist.htm - last but not least interessante Pressenews.

Viel Erfolg bei Ihrer Unterrichtsarbeit !!!

 

Mag. Herbert Piribauer

BHAK - BHAS Neunkirchen

 

 

Projektarbeit in der V. HAK

Mit dem neuen Schuljahr werden erstmals die MaturantInnen ihre Ausbildung an der Handelsakademie mit der neuen Reife- und Diplomprüfung abschließen. Dabei ist für ein Prüfungsgebiet Ausgangspunkt die im fünften Jahrgang zu erstellende Projektarbeit.

Für die Durchführung dieser Projektarbeit wurde unter Leitung von MR Dkfm. Mag. Gottfried Bernhart, BMUK, Abt. II/3, im April 1998 eine "Handreichung für die Erstellung der Projektarbeit an Handelsakademien" erstellt, die bereits an jeder Schule verfügbar ist.

Diese Handreichung ist eine wertvolle Hilfestellung bei der Betreuung der Projektarbeit. Ein zentrales Element ist die Umsetzung der Projektmanagement-instrumente aus BWUP III in der Projektarbeit der V. HAK, d.h. nicht nur der fachliche Inhalt auch die PM - Instrumente sind Teil der Projektarbeit.

Für eventuelle Fragen oder Informationen stehen wir euch gerne telefonisch unter 02272/66651 (Fax DW 9) zur Verfügung. Weiters wird auf Wunsch vieler Kollegen diesbezüglich ein Seminarnachmittag angeboten (2 Termine zur Auswahl - siehe Seminarfolder des PI NÖ).

Gutes Gelingen bei euren PM - unterstützten Projektarbeiten wünschen

Brigitta Brennenstuhl & Heidemarie Matyas-Hauber

HAK - HAS Tulln

 

Neue Chancen für Projekte durch fächerübergreifende Zusammenarbeit

 

Im letzten Schuljahr wurden erstmals nicht nur BWUP - KollegInnen im Bereich Projektmanagement (PM) ausgebildet, sondern auch allen KollegInnen die Möglichkeit geboten, PM kennenzulernen. Viele KollegInnen, die Ausbildungsschwerpunkte unterrichten, waren bei einem speziellen PM - Seminar sehr interessiert, die PM - Instrumente im Hinblick auf die Betreuung der Projektarbeit in der V. HAK in die Tat umzusetzen. Auch Frau LSI Mag. Hermine Javurek besuchte uns bei diesem Seminar und stand für aktuelle Anliegen zur Verfügung.

Außerdem wurde ein weiterer Seminartag auf Grund des regen Interesses von und für KollegInnen allgemeinbildender Fächer durchgeführt. Zu unserer großen Freude stellten wir fest, daß die TeilnehmerInnen an einer fächerübergreifenden Zusammenarbeit bei Projekten generell interessiert sind und PM als positiven Beitrag für die effizientere Durchführung von Projekten betrachten.

Viel Spaß mit BWUP und PM auf eurer Entdeckungsreise für fächerübergreifende Projekte wünschen

 

Brigitta Brennenstuhl & Heidemarie Matyas-Hauber

HAK - HAS Tulln

 

 

Evaluation Übungsfirma

 

20. – 22. April 1998 in Altmünster

Ein Seminarbericht

 

von Mag. Heidemarie Matyas-Hauber

HAK – HAS Tulln

 

Sonntag nachmittags – auf nach Altmünster zu letzten Checks und Seminarvorbereitungen. Montag morgens startete dann das Seminar unter Leitung von MR Dkfm. Mag. Gottfried Bernhart. In der Folge versuche ich, euch die wesentlichen Inhalte zu berichten. Sollte euch ein Punkt näher interessieren, dann erreicht ihr mich via mail unter

thmh@online.edvg.co.at

 

 

oder per Telefon unter 02272/66651.

 

MR Gottfried Bernhart:

Aktuelle Entwicklung an den HAK und HAS

Mag. Peter Schlerith:

Möglichkeiten des Internet im BWZ

In der anschließenden Diskussion wurde vor allem besprochen:

 

Mag. Dr. Bettina Greimel, Mag. Dr. Michaela Trummer

und MMag. Dr. Franz Gramlinger:

Was macht ÜFA-Arbeit zu guter ÜFA-Arbeit?

 

Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars war die Vorstellung wesentlicher Untersuchungsergebnisse über die Übungsfirmenarbeit und feststellbarer Trends aus wissenschaftlicher Sicht.

Kollegin Greimel (WU Wien) hat im Rahmen ihrer Dissertation 6 Übungsfirmen an Handelsschulen untersucht. Bei den Ergebnisse ihrer Befragung von Schülern, Lehrern und Kontaktpersonen in den Partnerfirmen verweise ich Euch auf den Artikel von Kollegen Posch, auf Seite 3 dieser Ausgabe, wo er auf diese Arbeit genauer eingeht.

Kollegin Trummer (Leiterin der ÜFA Kfuniline, UNI Graz) arbeitet schwerpunktmäßig im Bereich Qualitätsmanagement und stellte Ansatzpunkte für die Umsetzung in der kaufmännischen ÜFA vor (siehe Broschüre "TQM in der kaufmännischen ÜFA", ausgeteilt beim Seminar am 20.03.1998).

Ausgehend von der Grundüberlegung "Die typische ÜFA gibt es nicht!" versteht Kollege Gramlinger (Leiter der ÜFA LUI, Uni Linz) seine Ergebnisse als Anregung und Denkanstöße für die weitere ÜFA-Arbeit. Ziel seiner 1996 durchgeführten Erhebung war es, zwei ÜFA Porträts mit den Beteiligten (Lehrer und Schüler) zu erstellen. Wesentliche Ergebnisse und Verbesserungspotentiale seiner Erhebung möchte ich euch vorstellen:

Ergebnisse – Lehrer:

 

Ergebnisse – Schülersicht:

 

Verbesserungspotentiale:

 

Mag. Jörg Treytl, Peter Dittrich und Mag. Renate Rode:

Bericht über die Arbeit der act, Entwicklungstendenzen

 

 

Weiters wurden zu verschiedenen Themen Workshops durchgeführt. Die einzelnen Ergebnisse möchte ich Euch im Anschluß vorstellen:

 

Ergebnisse des Workshops:

Bildungsziele und Schwerpunkte der ÜFA-Arbeit in der HAK versus HAS

 

wesentliche Bildungsziele:

 

HAK HAS
Pädagogische & betriebliche Ziele insbesondere
Förderung der Schlüsselqualifikationen, u.a.:

Selbständigkeit des Schülers auch im

Transfer der Theorie in die Praxis

Förderung der Schlüsselqualifikationen, u.a.:

Selbständigkeit des Schülers fördern,

Hilfestellung bei der Umsetzung der Theorie in die Praxis

Förderung der Fachkompetenz:

Laufende ÜFA-Arbeit + Strategien

Förderung der Fachkompetenz:

Laufende ÜFA-Arbeit

Teilnahme am internationalen Übungsfirmenmarkt Teilnahme am Übungsfirmenmarkt
Verstärkte Förderung des Einsatzes neuer Medien Förderung des Einsatzes neuer Medien
Durchführung der Job Rotation Durchführung der Job Rotation
... ...

 

wesentliche Schwerpunkte:

 

Schwerpunkte

HAK (derzeit in Startphase)

HAS

Job rotation 1-2 1
Selbstorganisation/ Selbständigkeit Je nach Team, eher besser,

Selbständigkeit des Schülers auch im

Transfer von Theorie in die Praxis

Je nach Team, eher geringer,

Hilfestellung bei der Umsetzung der Theorie in die Praxis durch den Lehrer verstärkt erforderlich

Motivation/Arbeitshaltung Schüler anspruchsvoller

(bei Unterforderung sinkend),
schnellere Einarbeitungszeit

Verstärkt durch die Abschlußprüfung ,

längere Einarbeitungszeit

Erkennen betriebswirtschaftl. Zusammenhänge Schneller, vollständiger Langsamer, eher bruchstückhaft
Fachkompetenz: Standards + Sonderfälle + Strategien Standards
- Sprache E + 2. Fspr. E
- RW Lauf. Buchhaltung, Abschlußvorbereitung, Kalkulation / Kore, Auswertung / Controlling Lauf. Buchhaltung, Kalkulation
- EDV-Einsatz MS-Office, Winline, ... MS-Office, Winline, ...
- Einsatz verschiedener

Kommunikationsmittel

Telefon, Fax, Email, Wartung - Homepage Telefon, Fax, Email
...    

 

Da wir, die NÖ ÜFA - Kollegen, ja intensiv vor allem bei der Umsetzung der 1. Abschlußprüfung in der HAS und bei den laufenden Reflexionen zur Abschlußprüfung zusammengearbeitet haben, war dieser Workshop für mich besonders interessant:

 

Ergebnisse des Workshops:

Erfahrungen aus der Abschlußprüfung und Entwicklung von Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Hinblick auf die betriebswirtschaftliche Reife- und Diplomprüfung

 

Bisherige Erfahrungen aus ÜFA-Arbeit und Abschlußprüfung:

 

Inhalt:

Alltagsgeschäft eines ÜFA - Tages

 

Vorbereitung:

Lernschleifen

Aufträge an ÜFA - Abteilungen

Job Rotation im Hinblick auf die Abdeckung aller Abteilungen in einer AP - Gruppe

 

Organisatorische Maßnahmen:

Job Rotation (zeitgerecht)

Gruppenbildung (zeitgerecht)

Schriftstücke (überwiegend Originalbelege durch Kooperation mit anderen Übungsfirmen und aus der laufenden ÜFA - Post bzw. selbst erstellen)

Bereitstellung eines aktuellen Datenstandes

Bereitstellung diverser Unterlagen

 

Auswirkungen:

Motivationsfaktor für Schüler

Sicherheit im Team

Training der Skills und Schlüsselqualifikationen

 

Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Hinblick auf die betriebswirtschaftliche Reife- und Diplomprüfung:

 

Voraussetzung:

 

- Zusammenarbeit zwischen ÜFA - Leiter(Team) und BW- und RW - Lehrer um die

Vernetzung der kfm. Inhalte zu erreichen

- Funktionierende ÜFA

- Pflichtrotation in die Abteilung RW

 

Inhalt:

Übungsfirma als mögliche Grundlage für Fallbeispiel (Dachkonstruktion). MR. Bernhart sieht die Hauptaufgabe der ÜFA darin, daß der Schüler lernt, Wissen zu kombinieren. Daher ist ein Konnex bei der Reife- und Diplomprüfung möglich, muß aber nicht sein.

 

Eine Fülle von Informationen habe ich versucht, in diesem Bericht für euch zu verarbeiten. Ich hoffe, daß die eine oder andere Anregung für eure Umsetzung in BWUP und speziell ÜFA im kommenden Schuljahr mit dabei war. Viel Freude wünscht euch

 

Heidemarie Matyas-Hauber

HAK – HAS Tulln

 

 

WINLINE - AKTIV

 

ÜFA - Start in das neue Schuljahr

Ist das ein Blick zurück in das Chaos oder ein Blick nach vorne mit neuer Begeisterung und frischem Schwung? Ich meine, dass am Beginn des neuen Schuljahres (soferne nicht schon geschehen) einige Arbeiten im Rechnungswesen der Übungsfirma durchgeführt werden sollen. Eine kurze Checklist soll einen Überblick verschaffen.

 

ÜFA-CHECKLIST für WINLINE

 

 

Kurze Erläuterung zu einzelnen Punkten der Checklist:

 

 

Alle WINLINE - Module schließen und im STARTMODUL - ABSCHLUSS die Programmpunkte DATEN-CHECK und REORGANISIEREN durchführen.

Durch den Reorganisationslauf kann eine "DIFFERENZLISTE" entstehen. Diese Liste enthält nicht zugeordnete offene Posten (da beispielsweise die Buchungsart B bei Buchen eines Kreditoren- oder Debitorenkontos verwendet wurde). Ausgleich dieses Problems siehe ARGE-NEWS Nr. 9

 

 

Ausbuchen von Skonti : mit Programm FIBU - BUCHEN - BUCHEN DIALOG - OP-VERWALTUNG Kontonummer eingeben - Button ZAHLUNG wählen und Betrag bei SKONTO eingeben.

Alternativmöglichkeit: Mit Buchungsart DZ bzw. KZ Skonti händisch verbuchen.

 

 

Ausdruck der offenen Posten für Kreditoren - als Grundlage für umgehende Zahlung

Ausdruck der offenen Posten für Debitoren - als Grundlage für durchzuführende Mahnungen

Eine gesamte Liste der offenen Posten ist mit dem Modul FIBU Programmpunkt AUSWERTUNGEN - BILANZEN - Deb.-/Kred.-Liste erstellbar.

 

 

Anhand einer Saldenliste für Kreditoren und Debitoren (oder OP - Konten) überprüfen ob alle bezahlten Rechnungen richtig abgelegt wurden (und mit BEZAHLT - Vermerk versehen) und ob alle offenen Rechnungen im Ordner OFFENE ER bzw. AR vorhanden sind.

 

 

 

Falls die Abstimmung sowieso nicht laufend erfolgt, wäre meiner Meinung nach an folgende Konten zu denken (Aufzählung ist beispielhaft): Bankkonten, Schwebende Geldbewegungen, Erhaltene Schecks, Gegebene Schecks, Splitkonto, die verschiedenen Verbindlichkeiten - Konten (Finanzamt, Krankenkasse, etc.)

 

 

 

Kontrolle ob UVA 1 bis 6/98 erstellt und abgelegt wurden. Fehlende UVA’s können jederzeit für das entsprechende Monat gedruckt werden.

 

 

Zusätzlich: Überprüfung der Buchungsmitteilungen des ACT - Finanzamtes mit den entsprechenden Konten.

 

 

Fehlende Zahlungen wurden bei Kontoabstimmung VBLK Krankenkasse, Gesetzlicher Sozialaufwand bereits festgestellt.

 

 

Ausdruck der Anlagenkonten im Modul FIBU Programmpunkt AUSWERTUNGEN - KONTOBLATT. Im Modul ANBU Programmpunkt AUSWERTUNGEN - AB/ZUGÄNGE ausdrucken. Fehlende Anlagegüter erfassen bzw. als zu erledigende Arbeit vermerken.

 

 

Ausdruck mit Modul FAKT Programmpunkt LISTEN - ARKTIKELLISTEN - Bestandsliste - mengenmäßig.

Damit sind Minuslagerstände bzw. Minuslagerwerte feststellbar. Diese Minuswerte sind absolut vermeidbar, wenn in Modul FAKT Programmpunkt STAMMDATEN - BELEGART_FAKT bei der jeweiligen Belegart die Lagerunterschreitung VERBOTEN ist.

Was aber tun, wenn die Minusbestände jedoch vorhanden sind?

Eine Bestellung bei einem internen Lieferanten durchführen. Mit dem Erfassen des Lagerzuganges aufgrund der Eingangsrechnung wird das Lagerminus ausgeglichen.

Sonstige händische Eingriffe in die Lagerbewirtschaftung sind nicht zu empfehlen, da dadurch folgende Berechnungen von Lagerkennzahlen, Rohaufschläge falsche Resultate erbringen.

 

Ausdruck der Bestandsliste - wertmäßig

 

 

Anfangsbestand laut Bestandsliste (wertmäßig) vom 31. 12. 97 plus Warenzukäufe in Klasse 5 abzüglich Lagerwert per 30. 6. 98 ergibt Wareneinsatz für das erste Halbjahr 1998. Rohaufschlag als Differenz von Warenerlös (eventuelle Erlösminderungen berücksichtigen) und Wareneinsatz in Schillingen und in Prozenten ermitteln. Vergleich mit Vorjahr durchführen und bei Abweichungen Gründe feststellen.

Falls Mitarbeitereinkäufe und Mitarbeiterverkäufe durchgeführt werden, soll ein etwaiger Aufschlag ebenfalls überprüft werden. Damit können Unregelmäßigkeiten beim Erstellen von Rechnungen an Mitarbeiter aufgedeckt werden.

 

 

Im Modul FIBU den Programmpunkt AUSWERTUNGEN - BILANZEN Periode 6 eingeben und eine Bilanzart wählen, z. B. Arbeitsbilanz.

 

 

ÜFA-CHECKLIST für WINLOHN

 

SV an ACT - Krankenkasse

Kommunalsteuer an Gemeinde/Stadtkassa?

 

 

Diese Listen sollen den ÜFA - Leitern Anregungen bieten, um bestimmte Arbeiten selber zu erledigen und andere Arbeiten den Mitarbeitern (= Schüler) zu übertragen. Die Verteilung der Arbeiten kann nur der ÜFA-Leiter aus der spezifischen Situation heraus treffen; bzw. sind manche Arbeitspunkte auch im Rahmen der laufenden ÜFA - Stunden sinnvoller einzusetzen.

 

Die Rubrik WINLINE - AKTIV soll in den folgenden ARGE-NEWS ein fixer Bestandteil werden. Damit für die Kolleginnen und Kollegen ein möglichst hoher Informationswert gesichert werden kann, ist es wichtig, auch Rückmeldungen und Fragestellungen zu erhalten. Die Beantwortung kann dann in den nächsten ARGE-NEWS erfolgen.

Adresse:

FAX - Nummer: 02635/68013-32 oder

E-Mail: toolino@uefa.telecom.at oder

E-Mail: hak.neunkirchen@telecom.at.

 

Ich wünsche allen "ÜFA - Leitern, Trainern, Moderatoren, ..." frischen Schwung und neue Begeisterung im beginnenden Arbeitsjahr.

 

Mag. Friedrich Höfer,

BHAK und BHAS Neunkirchen

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