ARGE - News
Nummer 13
Ausgabe Jänner 1999
Ein Vorwort
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Es ist fast schon eine liebe Gewohnheit geworden, das neue Kalenderjahr auch mit einer neuen Ausgabe der ARGE - News zu begrüßen. Mittlerweile immerhin die Nummer 13. Sicherlich sind auch diesmal wieder einige Artikel dabei, welche euer ( Ihr ) Interesse finden.
Wie ihr ( Sie ) sicher bemerken werdet(n), hat es bei den ARGE - News doch wieder einige Veränderungen gegeben. Zuerst einmal ein Wort zur Erstellung der Zeitung. Mir ist es heuer möglich, die ARGE - News im Rahmen eines Freigegenstandes an unserer Schule zu erstellen. Dies aber wieder nur dank einer schönen Zahl von sehr interessierten und motivierten Schülern bei uns in Neunkirchen, die sich die Arbeit antun und hier gestaltend mitwirken. Bei ihnen möchte ich mich auf diesem Weg sehr herzlich bedanken. Sie tragen in erster Linie auch dazu bei, dass das Layout der Zeitung ziemlich verändert wurde und sich diese in einem neuen Gesicht zeigt.
Was wäre aber die ARGE - News ohne die Mühe und Arbeit, welche sich die Autoren der einzelnen Artikel gemacht haben, um die Kollegenschaft über Aktivitäten zu informieren und mit neuen Informationen zu versorgen.
Ich freue mich außerdem sehr, dass es diesmal durch sehr intensiven persönlichen Kontakt mit den einzelnen ARGE - Leitern gelungen ist, doch entschieden mehr Kolleginnen und Kollegen zu motivieren, für die ARGE - News einen Artikel zu verfassen. Bei allen Autoren möchte ich mich hiermit ebenfalls herzlich bedanken.
Die Palette der Artikel ist diesmal wirklich sehr groß. Sie reicht wie ihr (Sie ) bei der Lektüre sehen werdet(n) von pädagogisch - didaktischen Themata bis zu schon gewohnten Beiträgen wie die Bücherecke und Winline-aktiv. Breiten Raum findet diesmal auch wieder das Thema Internet, mit Tips zu E-Mail und einem Bericht zu den Netdays.
Abschließend möchte ich auf diesem Weg ein gutes Neues Jahr wünschen und würde mich freuen, wenn die ARGE-News wieder einige Anregungen geben können.
Mag. Anton Posch
BHAK - BHAS Neunkirchen
Kontakt: anton.posch@netway.at
Lehrerfortbildung Chance oder lästige Verpflichtung?!
Trotz der für viele Beteiligte nicht sehr ermunternden Situation wird die Arbeitsgemeinschaft der Geographie- lehrer für die Geographen, aber auch fächerübergreifend für andere Gruppen im Schuljahr 1998/1999 ein Angebot für die Fortbildung stellen.
Auch wenn die Fort- und Weiterbildung für die allgemeinbildenden Fächer vordergründig nicht so notwendig erscheint, ist es doch immer wieder die Gelegenheit Erfahrungen auszutauschen, neue Impulse zu bekommen und auch Anregungen für den Unterricht aufzugreifen. Einerseits steht der Forderung der letzten Jahre Seminare in der Dienstzeit und nicht in der unterrichtsfreien Zeit abzuhalten, jetzt die Situation der derzeitigen Gehaltsregelung gegenüber. Das es aber nicht nur das neue Gehaltsgesetz sein kann, zeigt ein Europaratsseminar Ende August in Waidhofen/Ybbs, wo sich aus Niederösterreich aus den Fächergruppen Geographie und Geschichte aus allen Handelsakademien und Handelsschulen ganze vier Teilnehmer einfanden. Aus der Rückmeldung der Seminarwünsche vom PI Holla-brunn erreichten uns zwei!! Themenbereiche, sodass eine Planung mit der Kollegenschaft sehr schwierig erscheint und wir nur aus uns mündlich bekannten Wünschen eine Seminarplanung vornehmen können. Da bereits jetzt (Oktober 1998) die Weichen für das Schuljahr 2000 gestellt werden, ist es notwendig gewesen, gewisse Themen zu nennen und somit die Fortbildung zu sichern.
Das Angebot für das laufende Schuljahr ist ja bereits im PI-Falter erschienen und wird in der Detail- ausschreibung rechtzeitig an den Schulen sein. Zur Erinnerung nochmals ein Auszug aus den Angeboten der ARGE Geographie:
Montag, 22. Februar 1999
ARGE-Tag für alle Geographielehrer in der HAK Mödling
Am Vormittag referiert Koll. Mag. H. Wagner über Kern- und Schlüsselthemen im GW Unterricht (Was erwartet sich die Wirtschaft von uns?!). Am Nachmittag unternehmen wir eine Exkursion zum Flughafen Schwechat (mit einem Fachthema).
Montag, 8. März - Donnerstag, 11. März 1999
EXKURSION zum EUROPÄISCHEN FINANZZENTERUM nach FRANKFURT
Ziele werden die Deutsche Bundesbank, die Europäische Zentralbank, die Frankfurter Börse und der Frankfurter Flughafen sein. Fachvorträge rund um den neuen EURO werden die Exkursionen bereichern. Dieses Seminar steht allen interessierten Lehrern aller Unterrichtsgegenstände mehrerer Bundesländer zur Teilnahme offen.
Nach Ostern: April 1999
Seminar: "10 JAHRE NACH DER WENDE"
Was hat sich in den Reformländern getan, welche Veränderungen haben sich ergeben und welche Zukunftsperspektiven sind zu erwarten. Auch dieses Seminar wird länderübergreifend bzw. fächerübergreifend angeboten werden.
Ich darf alle Kolleginnen und Kollegen einladen, aus diesem Angebot auszuwählen und teilzunehmen. Auch die Lehrerfortbildung ist aus den sich derzeitig ergebenden Veränderungen im Schulalltag nicht ausgenommen.
Vielleicht werden wir alle erst wachgerüttelt, wenn wir keine oder verpflichtende Angebote nehmen müssen, weil sie eventuell an Gehaltsvorrückungen oder an anderen Gegebenheiten gebunden sind. Schätzen wir das Prinzip der Freiwilligkeit, begeben wir uns nicht auf das derzeitige Niveau des Dienstgebers einer "Stundenklauberei"!
Für Wünsche und Anregungen sind wir sehr dankbar:
Mag. Franz Hofleitner, Arge Leiter (HAK/HAS Waidhofen)
Pocksteinerstraße 3, 3340 Waidhofen(Ybbs), ( 07442/521 42, FAX 07442/521 425)
Privat ( 07442/522 05)
E-Mail: vhs3340@asn.netway.at oder hofleitner@asn.netway.at
Mag. Brigitte Benes (HAK Mödling)
Mag. Hans Lahoda (HAK Wr. Neustadt)
Mag. Karl Westermayer (HAK Neunkirchen)
ARGE - Bildungsberater - Veranstaltungen im heurigen Schuljahr
Der Bildungsberater im Internet, mit Prof. DI DUM von der HTL Hollabrunn (1 Tag).
Neue Formen des Lehrens und Lernens nach Dr. Heinz Klippert mit Mag. Scherer, Weiz/Stmk. (2 Tage)
Die genauen Termine werden noch bekanntgegeben.
Lehrgang für Moderatoren mit Dr. Heinz Klippert
Nachdem ich selbst bereits zweimal die Möglichkeit hatte, über "Das neue Haus des Lernens" nach Dr. Klippert vor Lehrern sprechen zu dürfen, freut es mich ganz besonders, dass nunmehr vom Landesschulrat für NÖ bzw. PI Baden ein Lehrgang über die neuen Formen des Lehrens und Lernens nach Dr. Heinz Klippert abgehalten werden soll.
Es liegen mir Programme von einer früheren Veranstaltungen vor. Ein Lehrgang für Moderatoren mit Dr. Heinz Klippert war in diesem Fall über 2 Jahre verteilt und hatte insgesamt 10 Module.
Auszug aus dem Anforderungsprofil für Teilnehmer:
ð Eine geistig flexible Persönlichkeit mit hoher Akzeptanz bei den Lehrern
ð Ein professioneller Lehrer mit hervorragendem pädagogischen Geschick
ð aufgeschlossen gegenüber bildungsrelevanten Innovationen in Theorie und Praxis
ð Ein Lehrer mit hervorragenden Erfolgen in der Umsetzung didaktisch methodischer Konzepte
ð Eine Persönlichkeit von hoher kommunikativer Kompetenz, u.s.w.
Das neue Haus des Lernens (i.e.S.) (Auszug)
Schlüsselqualifikationen
Persönliche Kompetenz
Fachkompetenz
Methodenkompetenz
Sozialkompetenz
Eigenverantwortliches Arbeiten und Lernen
Methodentraining
Kommunikationstraining
Teamentwicklung
Kernziele der pädagogischen Schulentwicklung
Intensivierung und Erweiterung des fachlichen Lernens
Entlastung der Lehrer vom ständigen "Geben-Müssen"
Entlastung der Kommunen von sozialen Folgekosten
Sollten Sie, liebe Kollegin/lieber Kollege, Interesse an dem Lehrgang für Moderatoren mit Dr. Heinz Klippert haben, schreiben Sie, oder rufen Sie Frau LSI Mag. Hermine Javurek an.
In keiner Lehrerbibliothek sollte fehlen:
Heinz Klippert, Kommunikationstraining, Übungsbausteine für den Unterricht, Beltz - Verlag, Weinheim und Basel, 1996, ISBN 3-407-62312-7
Video: Schule entwickeln - Unterricht gestalten
Neue Formen des Lehrens und Lernens
Bezugsadresse: Landesmedienzentrum Rheinland - Pfalz, Hofstr. 257
D-56077 Koblenz
Auch ich gebe gerne Auskunft und würde mich über viele Anregungen freuen.
Ihr BIBER
Friedrich Thalhammer
(HAK, HAS Laa an der Thaya)
Netdays
Die Veranstaltung Netdays Europa fand heuer zum zweiten Mal statt. Nach dem Erfolg im Jahr 1997 nahmen heuer mehr als 800 Schulen, Bibliotheken, Museen und andere Bildungseinrichtungen an dieser weltweiten Veranstaltung teil. Initiiert wurde dieses Projekt von der Europäischen Union im Rahmen des Aktionsplans "Lernen in der Informationsgesellschaft."
Die Initiative verfolgt dabei drei Ziele:
1. Eine breite
Sensibilisierung für den pädagogischen Wert des Internet und
die Verbreitung erprobter
Programme, wie z. B. Sokrates oder Leonardo.
2. Den Zugang zu bereits bestehenden Schulnetzen zu erweitern und
3. die Schaffung neuer Netze und Partnerschaften vorzubereiten.
Die Auftaktveranstaltung mit zwei Workshops fand heuer im ORF Landesstudio Salzburg statt. Im Rahmen des Workshops "Computer don't bite teachers" wurde durch Jane Quinn (BBC Education) anhand praktischer Beispiele Lernen mit den neuen Medien demonstriert. In diesem Zusammenhang wurde auch das veränderte Rollenverhalten der LehrerInnen vom Vortragenden weg zum Berater demonstriert; John Gage "Chief Scientist" von Sun Microsoft präsentierte seine Visionen für das Informationszeitalter anhand der Vernetzung von wissenschaftlichen Institutionen und der Wirtschaft.
Nach Eintragung in eine mailing list wurde man täglich über den Ablauf der Netdays am Laufenden gehalten.
anches klingt sehr abstrakt. Wenn man sich die Projekte allerdings genauer anschaut, glaube ich, könnten unsere Absolventen durchaus das eine oder andere Internetprojekt im Rahmen dieser Netdays vorstellen.
Vor allem im Sinne einer zunehmenden Internationalisierung der Wirtschaft könnte man auf diesem Weg Fremd-sprachenkontakte fördern.
Nähere Informationen welche Projekte gelaufen sind, finden Sie unter der Internetadresse:
http:// www.netdays.org./ oder http://www.newmedia.at/
Abschließend noch ein paar interessante links:
http://europe.eu.int/euro/quest/normal/entry.htm - Infos über Euro und Wirtschaft
http://europa.eu.int/en/comm/dg22/leonardo/faq-en.html - Antworten auf Fragen zu Leonardo Projekten
http://www.eurydice.org/ -Die Homepage des Bildungsinformationsnetzes auf europäischer Ebene Eurydice
http://ortelius.unifi.it/ - Information zu "Higher education in Europe"
ARGE NEUE MEDIEN
Mag. Herbert Piribauer
Kontakt E-Mail : Herbert Piribauer piri@online.edvg.co.at
Abschlussprüfung - Handelsschule
Viele von Euch sind ja schon wahre Profis bei der Abschlußprüfung. Jedoch sind mit dem neuen ÜFA-Boom auch viele "junge" ÜFA-Leiter bzw. Projektbetreuer eingestiegen und prüfen erstmals im Rahmen der Abschlußprüfung. Deshalb werden wir heuer im Februar ein spezielles Seminar anbieten, in dem wir uns mit den Prüfungsgebieten Übungsfirma und Projektarbeit beschäftigen werden. Das Seminar wird voraussichtlich am
Mittwoch, 10. Februar 1999, ab 14:30 Uhr,
in der HAK Tulln stattfinden. Selbstverständlich sind alle interessierten ÜFA-Leiter und Projektbetreuer herzlichst eingeladen.
Wir freuen uns auf Euer Kommen bzw. auf Eure Anfragen betreffend Abschlußprüfung.
Brigitta Brennenstuhl & Heidemarie Matyas-Hauber
HAK/HAS Tulln
Projektmanagement
Für alle, die in Standardwerken der Projektmanagementliteratur schmökern wollen, hier einige Tips:
Hans-D. Litke,
Projektmanagement, Methoden, Techniken, Verhaltensweisen
ISBN 3-446-18310-8
Gerold Patzak, Günter
Rattay, Projektmanagement, Leitfaden zum Management von
Projekten, Projektportfolios und projektorientierten
Unternehmen
ISBN 3-85122-757-3
Vielleicht seid auch Ihr schon auf gute Bücher gestoßen? Wir freuen uns auf Eure Antworten.
Brigitta Brennenstuhl & Heidemarie Matyas-Hauber
HAK/HAS Tulln
3 Jahre "Starbwl"
an Niederösterreichs
Handelsakademien und Handelsschulen
Bereits zum 3. Male wurde heuer an Niederösterreichs Handelsakademien und Handelsschulen der STARBWL - Wettbewerb auf Schul- und Landesebene durchgeführt. Die Idee und Entwicklung des Quiz - Spiels wurde im Freigegenstand Betriebswirtschaftliches Seminar an der BHAK/BHAS Völkermarkt in Kärnten entwickelt.
Kontinuierlich wurde dieser Wettbewerb auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet.
Der Bewerb sieht folgenden Aufbau vor:
Abbildung des Aufbaus in der Zeitung - ab Jänner 1999 an der Schule
Der Sieger der 4. HAK fährt gemeinsam mit den jeweiligen Siegern der restlichen teilnehmenden Bundesländer nach BRÜSSEL.
Was kann STARBWL?
Aus einem Fragenpool von 8O Fragen werden pro Jahrgang/Klasse per Zufallsprinzip 2O Fragen gestellt. Für die Beantwortung stehen 10, 20 oder 30 Sekunden zur Verfügung. Die Fragen werden so gestellt, dass man stets mit einem Begriff antworten kann.
Was will STARBWL?
Effiziente Projektarbeit bzw. vernetztes Denken im Betriebswirtschaftslehreunterricht setzen solide Grundkenntnisse voraus. Dafür kann STARBWL auf spielerische Weise und durch Spannung im Wettbewerb einen Beitrag leisten.
Wem nützt STARBWL?
Rund 2000 Schülerinnen und Schüler fanden im letzten Jahr an den in 13 Bundeshandelsakademien und Handelsschulen Niederösterreichs durchgeführten Wettbewerben großen Spaß.
Neben diversen Sachpreisen in den Schulbewerben wurden die Landessieger pro Jahrgang bzw. Klasse mit einem Hubschrauberrundflug belohnt. Höhepunkt des Landesbewerbes war für die Gewinner des 4. Jahrganges eine dreitägige Brüsselreise.
Im Schuljahr 1995/96 ging der Sieg an Hager Rene von der BHAK/BHAS Zwettl, das Jahr darauf errang Doris Schmidl von der BHAK/BHAS Laa/Thaya den 1. Rang.
Obwohl es oft schwer ist, in den Medien Erwähnung zu finden, wurde in vielen Lokalzeitungen über die durchgeführten Bewerbe berichtet, wodurch das allgemeine Image der Schule positiv beeinflußt werden konnte.
Überdies konnten auch zahlreiche Kontakte zur Wirtschaft im Rahmen des Sponsoring der Schulwettbewerbe geschaffen werden.
Doris Schmidl, die Vorjahressiegerin des 4. Jahrgangs, gibt in Ihrem Reisebericht ihre Eindrücke wie folgt wieder:
"Der Aufwand für den STARBWL - Wettbewerb hat sich wirklich gelohnt und ich kann allen Schülern nur empfehlen, sich dieser Herausforderung zu stellen. Für mich persönlich war es eine sehr große Motivation, da man sieht, wie nützlich Schulbildung sein kann, um sich einen so tollen Preis wie diesen zu erarbeiten."
Wenn über Schülerleistungen in den lokalen Medien berichtet wird, kann das allgemeine Image der Schule positiv beeinflußt werden. Obwohl es oft schwer ist, in den Medien genannt zu werden. Man weiß ja "only bad news, are good news"
ARGE Betriebswirtschaft
Mag. Ernst Schatzer
Erstellung von Projektdokumentationen mit Word 97 im Netzwerk
Mir fiel in den letzten Jahren auf, dass Schüler bei der Erstellung von Projektdokumentationen zwar oft arbeitsteilig vorgehen jeder Schüler erstellt den Text für ein Kapitel und erfasst diesen Text an seinem PC -, dass diese Vor-gangsweise aber trotzdem oft nicht sehr rationell ist. Der Grund ist darin zu suchen, dass diese Texte von den einzelnen Schülern oft unterschiedlich formatiert werden und dann nicht nur Schritt für Schritt in ein Gesamtdokument eingefügt, sondern auch erst mühsam in ein einheitliches Layout gebracht werden müssen.
Seit einem Jahr steht den Niederösterreichischen Handels-akademien ein schulinternes Netzwerk zur Verfügung. Daher ist es problemlos möglich, für jede Projektgruppe und deren Be-treuungslehrer einen Projektordner freizugeben, in dem alle Doku-mente und sonstigen Dateien abgespeichert werden können.
Eine intensivere Beschäftigung mit dieser Materie zeigte mir, dass Word 97 eine ausgezeichnete Möglichkeit bietet, umfangreichere Dokumente arbeitsteilig zu er-stellen und trotzdem ein einheit-liches Layout sicherzustellen. Diese Möglichkeit verbirgt sich hinter der Verwendung von Zentraldoku-menten.
Es empfiehlt sich, an einem Gerät in der Zentraldokumentansicht alle Kapitelüberschriften zu erfassen und dieses Dokument dann im gemeinsamen Projektordner abzuspeichern und anschließend in Filialdokumente zu zerlegen. Diese Filialdokumente können sodann von den einzelnen Gruppenmitgliedern allein bearbeitet werden. Wesentlich ist nur, dass der von Word generierte Name beibehalten bzw. nur vom Zentral-dokument aus geändert wird. Der Kapitelüberschrift wird dabei die Formatvorlage Überschrift 1 zugewiesen, den Unterteilungen werden die Formatvorlagen Überschrift 2, 3 usw. zugewiesen. Das Gesamtdokument kann jederzeit aufgerufen und einheitlich formatiert werden.
Wer sich näher mit dieser Thematik und der Gestaltung von Projektdokus mit Word 97 befassen will, findet auf der Homepage der BHAK und BHAS Waidhofen/Thaya (www.hakwaidhofen-thaya.ac.at/)
unter Downloads ein selbstextrahierendes ZIP-File, das sich mit dieser Problematik beschäftigt.
ARGE Wirtschaftsinformatik und betriebliche Organisation
Mag. Reinhard Preißl
Die Übungsfirmen in Niederösterreich 1998/99
Im Zuge des Freigegenstandes Medienkunde ist es unsere Aufgabe, die Liste der ÜFA-Adressen in Niederösterreich zu warten. Deshalb versuchten wir, von allen Übungsfirmen in Niederösterreich die Adressen und die neuen Öffnungszeiten zu bekommen, leider war die Rückmeldung aber sehr gering. Diejenigen, die wir schlussendlich doch noch erhalten haben, sind in der Liste nachzulesen, die der Zeitung beiliegt. Diese Liste wird in einigen Monaten auch auf der dann neugestalteten Homepage der HAK Neunkirchen nachzulesen sein.
Homepage-Adresse der HAK Neunkirchen
Elisabeth Haberhauer, Claudia Wallner , IVa der BHAK Neunkirchen
Abfrage- und Versandprobleme bei E-Mails und deren kostengünstige Lösung für Lehrer, Schüler und andere.
Die grandiosen Vorteile der Electronic Mail stehen außer Streit. Das Versenden und Empfangen von E-Mail´s ist für Groß- und die meisten Mittelbetriebe bereits selbstverständlich, die Kleinbetriebe und die privaten Haushalte springen bereits in großer Zahl auf den rasenden Elektronischen Postzug im Internet auf.
Die diesbezüglichen monatlichen Providerkosten sind abhängig davon ob Sie einen Vollzugang (unbe- schränkter Zugang zum WWW, E-Mail, FTP, Newsgroups usw.) oder einen Teilzugang (E-Mail weltweit, WWW und FTP eingeschränkt auf den Server des jeweiligen Provider) haben. Weiters wird insbesondere beim Vollzugang differenziert nach einer zeitliche unbegrenzten Nutzung oder einem Stundenkontingent (z.B. 10 Stunden pro Monat Vollzugang, bei Überschreiten des Stundenkontingentes werden die zusätzlichen Minuten mit einem Minutensatz abgerechnet.) Während ein zeitliche unbegrenzter Vollzugang vor einem Jahr noch zwischen 300,- und 500,- öS kostete, gibt es mittlerweile Angebote ab 200,- öS. Wer allerdings viel im Internet "surfen" will, sollte insbesondere die Per-formance bei den Download Ge-schwindigkeiten im Auge haben. Erstklassige Provider unterstützen K56flex oder X2 oder noch besser den V90 Standard, womit beim Download über eine normale Telefonleitung nahezu ISDN Geschwindigkeit er-reicht werden kann. Dieser Leis-tungsunterschied ist keine "technische Spielerei" sondern kann bei einem Download von z.B. 10 Megabytes, ca 45 Minuten Zeitunterschied ausmachen.
Topangebote für Vollzugang mit Stundenkontigent (Stand Oktober 1998) gibt es seit kurzem beispielsweise bei NETWAY (V90 Standard, Web Mail, 60 Stunden Online Zeit pro Monat, aufgeteilt in Zeitzone 1 09-18 Uhr 10 Stunden, Zeitzone 2 18-24 Uhr 10 Stunden, Zeitzone 3 00-09 Uhr 40 Stunden.) zu öS 124,-pro Monat im Jahres-abonnement, oder bei EUNET (25 Stunden Online-Zeit pro Monat samt 1 MB Webspace) zu öS 149,- pro Monat.
Nehmen wir an Sie sind Lehrer oder Schüler und haben bereits eine Fahrkarte für den "Elektronischen Zug" (= Internet Account) gekauft und Sie sitzen bereits im Zug (d.h. Sie haben die mitunter komplizierte Installation des Internetzuganges auf Ihrem eigenen PC geschafft).
Als Lehrer arbeiten Sie zu Hause auf Ihrem eigenen PC, in der Schule auf einem von vielleicht 100 PC´s, auf einem Fortbildungsseminar irgendwo in Österreich auf einem anderen PC, oder wenn Sie auf Kurzurlaub oder längere Zeit von zu Hause weg sind könnten Sie in einer Bank (bei vielen gibt es einen Internet PC im Kassen-raum) oder im Hotel Zugang zu einem PC mit Internetanschluss haben.
Mit WEB Mail (wird leider nur von wenigen Providern unterstützt) können Sie dann von jedem PC der über einen Internetzugang verfügt, über die Homepage Ihres Providers von Ihrem Elektronische Postfach Ihre E-Mails abrufen ohne ein E-Mailprogramm zu benötigen. Sie müssen lediglich Ihr LOGIN und Ihr PASSWORT eingeben.
Wenn aber Ihr Provider "WEB MAIL" nicht unterstützt (meistens), dann haben Sie außer-halb von zu Hause über das World Wide Web keinen Zugang zu Ihren E-Mails. Ein Übertragen von Dateien von zu Hause in die Schule oder umgekehrt, mit nur einer E-Mail Adresse ist ohne WEB MAIL nicht möglich. Gleiches gilt für Dateien und Informationen die Ihnen zum Seminar, zur Sportwoche, zum Schikurs, zur Projektwoche oder zur Sprachwoche in das Ausland nachgesendet werden sollen. Eine Lösung der "Abfrage- und Versandproblematik" außer Haus finden Sie im Internet unter
Yahoo stellt Ihnen über die Home-page eine kostenlose E-Mail Adresse weltweit zur Verfügung. Sie müssen sich lediglich (kostenlos) registrieren und eine bereits bestehende E-Mail Adresse angeben. Dies ist erforderlich da Yahoo das für Sie bestimmte Passwort samt Begrüßung an Ihre bestehende E-Mail Adresse übermittelt. Ihre E-Mail Adresse ( z. B. hintermayer@yahoo.com) wird kurz danach freigeschaltet. In der Folge gelangen Sie zu Ihren E-Mails indem Sie über den Button "Check Email" auf der Homepage von Yahoo zur Identifikationsseite gelangen. Durch Eingabe der YAHOO ID und des YAHOO PASSWORTES (siehe unten) wird das Yahoo Mailprogramm gestartet.
Danach wird durch einen Klick auf "Check Mail" in Ihrem von YAHOO verwalteten Elektronischen Postfach nachgesehen, ob neue Nach-richten für Sie eingetroffen sind. In der INBOX werden die eingelangten E-Mails geordnet nach Sender, Datum, Größe und Betreff angezeigt. Durch Anklicken des jeweiligen "Subjects" wird die E-Mail geöffnet.
Anschließend können Sie wie bei MS Outlook 97 oder Outlook Express die gelesene E-Mail löschen (delete), weiterleiten (forward), beantworten (reply) oder in von Ihnen definierbare Ordner (Folders) verschieben. Zusätzlich verfügt YAHOO über eine Adressenbuchverwaltung und eine automatische Signatur.
Über "Compose" können Sie E-Mails schreiben und samt attachments (Dateien im Anhang) versenden, wobei eine Kopie im Ordner SENT aufbewahrt wird.
Mit Hilfe von Search wird die komfortable Suche nach bestimmten Wörtern im Betreff oder im Text der E-Mail, eingeschränkt für ein bestimmtes Datumsintervall oder begrenzt auf einen bestimmten Ordner ermöglicht.
Über die Optionen kann beispielsweise eine Passwortänderung durchgeführt oder eine automatische Nachricht für den Absender im Falle Ihrer längeren Abwesenheit definiert werden. Besonders nützlich ist die Definitionsmöglichkeit für Ihren Terminkalender. Wichtige Ereignisse wie Besprechungstermine, Sitzungen können dort definiert werden. (Damit gehören auch vergessene Hochzeits-tage und Geburtstage der Vergangenheit an!)
Für auftretende Fragen und Probleme findet man ausführliche Informationen im "Help Desk" Zum Beenden Ihrer YAHOO Sitzung müssen Sie über den Button EXIT das Mailprogramm verlassen, andernfalls könnte Ihr unmittelbarer Nachfolger am PC in Ihren E-Mails stöbern.
Durch die oben beschriebenen Möglichkeiten ergebene sich für den Benutzer des YAHOO Mailprogrammes eine Reihe von entscheidenden Vorteilen:
Kostenlose E-Mail-Adresse.
Die Möglichkeit weltweit von jedem Rechner mit Internetzugang E-Mails zu lesen und zu schreiben.
Lebenslange E-Mail-Adresse. Ein Providerwechsel oder ein Schulwechsel bei Schülern, hat keinen Einfluß auf Ihre Yahoo E-Mail-Adresse.
Zugriff über Internetsoftware (MS Internet Explorer oder Netscape) auf E-Mails
3 MB Speicherplatz.
hohe Zuverlässigkeit durch YAHOO.
Nahezu die gleichen Möglichkeiten wie YAHOO werden seit kurzem auch unter
zur Verfügung gestellt. Lediglich der Speicherplatz ist auf 1 MB reduziert, dafür aber können einlangende E-Mails direkt auf Ihr Handy in den Mobilfunknetzen D1, D2, und Eplus mittels SMS (short message service) weitergeleitet werden.
Berücksichtigt man, dass heute in nahezu allen Schulen, vielen Groß- und Mittelbetrieben ein Inter-net Zugang (zumeist über eine Stand-leitung) bereits selbstverständlich ist, so wird es durch die Dienste von YAHOO und TOPMAIL.DE vielleicht für einige Lehrer, Schüler und Mitarbeiter nicht mehr notwendig sein, eine E-Mail-Adresse von einem eigenen Provider verwalten zu lassen. Wer Informationen aus dem Internet nicht unbedingt zu Hause abrufen können muss und diese entweder am Arbeitsplatz (nach Dienstschluss oder in den Pausen), bzw. bei Banken, Internetcafés, Hotels usw. aus dem Internet herunterladet, kann sowohl die monatlichen fixen Kosten für den Internet Account als auch die variablen Telefonkosten (vom güns-tigen ONLINE Tarif) einsparen. Wer hingegen zu Hause den Internet-zugang benötigt und kein WEB MAIL zur Verfügung hat, kann durch eine zusätzliche kostenlose E-MailAdresse bei YAHOO oder TOPMAIL.DE sein E-Mails auch weltweit abrufen und versenden.
Prof. Mag. Michael HINTERMAYER
Kaufmännische Gegenstände
Steuerberater
BHAK u. BHAS Krems
E-Mail:
hintermayer@netway.at oder hintermayer@yahoo.com oder hintermayer@topmail.de
Marina`s Bücherecke
Im Jahr 1998 ist die 4. wesentlich veränderte Auflage des Buches :
Emil Hierhold "Sicher präsentieren - wirksam vortragen" im Verlag Ueberreuther erschienen.
Emil Hierhold ist als Präsentationsberater und Kommunikationstrainer ein "Guru" seiner Branche.
Der Untertitel "Neue Strategien, Taktik, Tips und Tricks für den überzeugenden Auftritt" weist schon auf die gute Einsetzbarkeit für Überzeugungspräsentationen hin.
Schon in der Einführung geht Hierhold auf 7 wesentliche Schritte ein, die für den Aufbau von Präsentationen von Bedeutung sind. Weiters vergleicht er den Einsatz verschiedener Medien.
Die weiteren Kapiteln stellen eine Verdeutlichung der 7 Schritte dar:
1. Zielgruppenorientierung und Zielsetzung
2. Informationen und Argumente überzeugend aufbauen
3. Das visuelle Konzept - der Weg zur Bild-Idee
4. Bildgestaltung - von der Bild-Idee zur Super-Power-Folie
5. Medien und Technik als Verstärker richtig einsetzen
6. Ihr persönliches Auftreten - im Vortrag überzeugen
7. Interaktionsstrategien für kritische Augenblicke
Hierhold selbst sagt, dass der Schritt 1 für Sie gerade dann richtig geschrieben ist, wenn Sie wissen wollen
was passieren kann, wenn Sie nicht genug über Ihre Zielgruppe nachdenken
warum Ihre Infos uninteressant sein können
was Ihnen das Denken in "Schnittstellen" bringt
wie Sie in letzter Sekunde Ihr Publikum analysieren können.
Im Schritt 2 geht es von der klaren Informationsstrukturierung über Argumentation bis zum Präsentations- aufbau. Zum Beispiel wird auch ein 5 Minuten-Präsen-tationsprinzip dargestellt, das auch für das Training von "Blitzpräsentationen" sehr gut geeignet ist.
Im Schritt 3 werden Visualisierungsprinzipien und -möglichkeiten gezeigt.
z.B. "Was ist überzeugender - Torten- oder Säulendiagramme" ?
Dieses Kapitel eignet sich auch zur Unterstützung für die Projektarbeit und Präsentationsvorbereitung
Schritt 4 berücksichtigt die Entwicklung in Richtung Foliengestaltung am PC.
In Schritt 5 geht es um weitere Medien wie "Diaprojektion, Flipchart, Multimedia und Video.
Schritt 6 befasst sich mit der Körpersprache, gibt aber auch Tips für einen gelungenen Präsentationseinstieg sowie -abschluss.
Schritt 7 geht auf schwierige Situationen während der Präsentation ein und gibt wertvolle Hinweise aus einer jahrelangen Praxis.
Insgesamt ist das Werk von Hierhold als sehr praxisorientiert einzustufen und versucht in schriftlicher Form, viele wertvolle Erfahrungen weiterzugeben.
Das Buch enthält viele gute, teilweise humorvolle Darstellungen und ist sehr gut strukturiert.
Zusammenfassend ist es für die Unterrichtsvorbereitung in BWUP 1.-3.Jhg. und für Unterstützung bei den Projektarbeiten im 5.Jhg. sehr gut geeignet. Der Preis ist allerdings mit 642,- relativ hoch.
Viel Freude mit dem Buch und neue Denkanstöße für die Unterrichtsvorbereitung wünscht Euch
Mag. Marina Röhrenbacher
VBS HAK Mödling
WINLINE - Aktiv
EURO-UMSTELLUNG des Rechnungswesens in der ÜBUNGSFIRMA
Diese Fragestellung sollte meiner Meinung nach zumindest bis zum 1. Jänner 2000 verschoben werden.
Es erscheint mir nicht sinnvoll in der Übungsfirma das Rechnungswesen auf EURO per 1. Jänner 1999 umzustellen.
Dies aus folgenden Gründen:
WINLINE 5.5 ist nicht "eurofit", im Herbst 1999 wird es eine neue WINLINE-Version geben, die den Anforderungen der EURO-Umstellung Rechnung trägt.
Die meisten Belege werden nach wie vor in ATS ausgestellt werden. Wie sich die ausländischen Übungsfirmen in der EU verhalten werden, lässt sich derzeit nicht beurteilen.
Es ist zu klären, ob die ÜFA-BANKEN die Möglichkeit anbieten, die Geschäftskonten in EURO zu führen.
Eine teilweise Umstellung z. B. der Lagerbuchhaltung und der
Erstellung der Ausgangsrechnungen kann zu Komplikationen bei der Umrechnung in ATS sowohl in der eigenen ÜFA als auch beim Kunden führen.
Die Schüler sollten über die Umstellungsproblematik zuerst "theoretisch" Informationen erhalten, bzw. (z. B. in Form eines Projektes) selber dazu Informationen einholen. Dies wird umso leichter fallen, wenn bereits auf Praxiserfahrungen in den Betrieben zurückgegriffen werden kann.
EURO-VERBUCHUNG ab 1. 1. 1999
Die im Herbst 1999 geplante Umstellung auf eine WINLINE-Version 6.3 oder höher wird es möglich machen, ATS-Buchungen oder EURO-Buchungen durchzuführen. Diese Version ist auch "2000-Tauglich".
Da die derzeit verwendete WINLINE-Version nicht "eurofit" ist, aber in den Übungsfirmen insbesondere Eingangsrechnungen in EURO hereinkommen können, können alle EURO-Belege mit dem fixen Konversionskurs (der erst am 1.1.99 festgesetzt wird) wie Fremdwährungsbeträge in ATS umgerechnet werden.
Die Lösung ist somit über die Fremdwährungstabelle möglich.
Vorgehensweise: Im Modul FIBU-STAMMDATEN-FREMDWÄHRUNGSTABELLE:
Beim Buchen ist dann bei der Betragseingabe der Buchstabe F einzugeben; dann kann aus den angelegten Fremdwährungen ausgewählt werden und der Fremdwährungsbetrag eingegeben werden. Die Umrechnung in ATS erfolgt durch den eingegebenen Kurs. Die OP-Verwaltung erfolgt in der Fremdwährung und in ATS, ebenso ist am Kreditorenkonto der Fremdwährungsbetrag sichtbar.
Ausgangsrechnungen werden weiter in ATS erstellt. Ebenso wird das Rechnungswesen in der Übungsfirma in ATS geführt.
Einige Tips zur Behebung möglicher Fehler
Sie wollen WINLINE 5.5 starten und erhalten folgenden Startbildschirm:
Alle Buttons sind grau, keine Beschriftung vorhanden.
URSACHE des Problems ist eine falsche Einstellung der Länderkennung.
LÖSUNG: Gehen Sie in die SYSTEMSTEUERUNG, LÄNDEREINSTELLUNG: diese muss lauten DEUTSCH(ÖSTERREICH). Diese Ländereinstellung ist zu übernehmen; danach ist Windows neu zu starten, damit die Änderung gespeichert wird.
Probleme mit SPOOL-Datei
Beispielsweise zeigt die Spool-Datei folgenden Inhalt:
Sie wollen die Rechnung ausdrucken, erhalten jedoch einen Lieferschein ausgedruckt. Die Zuordnung der Ausdrucke ist in der Spool-Datei nicht in Ordnung.
LÖSUNG: Durch das zweimalige speichern der Ausdrucke (DRUCKWIEDERHOLUNG. Ja) ist es möglich, den zweiten Rechnungsdruck auszugeben (obwohl sie eigentlich den ersten tatsächlich ausdrucken).
Durch die INFO-Vorschau können Sie den Ausdruck am Bildschirm kontrollieren.
EMPFEHLUNG: Die Spooldatei nach dem Einstieg in das Programm zur Gänze löschen. Dadurch ist dieser geschilderte Fehler vermeidbar.
Die Rubrik WINLINE - AKTIV soll für die Kolleginnen und Kollegen einen möglichst hohen Informationswert haben, daher ist es wichtig, auch Rückmeldungen und Fragestellungen zu erhalten. Die Beantwortung kann dann in den nächsten ARGE-NEWS erfolgen.
Anfragen zu meinen Handen unter: FAX-Nummer: 02635/68013-32 oder E-Mail: toolino@uefa.telecom.at oder hak.neunkirchen@telecom.at.
Aktuelle Informationen über die WINLINE-Produkte der Firma MESONIC unter WWW.MESONIC.COM
Mag. Friedrich Höfer,
BHAK und BHAS Neunkirchen
Seminar in Kroatien - Mai 1998
Auf Einladung des BMUK durfte ich im Mai des vergangenen Schuljahres Herrn Mag. Burda vom Ministerium nach Zagreb begleiten, wo wir die Aufgabe hatten, unseren neuen Lehrplan einer großen Anzahl von Ministerialbeamten, Direktoren, Schulinspektoren und Lehrern aus Kroatien zu präsentieren. Mag. Burda stellte in erster Linie den neuen HAK- und HAS- Lehrplan als Gesamtheit dar. Er referierte auch über die Mühen, welche die "Geburt" eines Lehrplanes mit sich bringen. Ich durfte die Eckpfeiler aus kaufmännischer Sicht, nämlich Übungsfirma und Projektmanagement bzw. Erstellung einer Projektarbeit vorstellen.
Schon während der Seminartage herrschte großes Interesse an der Arbeit, die wir in unseren Schulen erbringen, speziell konnte ich auf viele Fragen bezüglich Übungsfirma und Projektarbeit eingehen. Wir konnten aber in Diskussionen herausfinden, dass es nun keineswegs so ist, dass in Kroatien nicht auch bereits sehr aktiv in Sachen "handlungsorientierter Unterricht" gearbeitet wird. Besonders die Vertreter einer in Zagreb ansässigen Privatschule, der "Ekonomska Skola - Katarina Zrinski" sind offensichtlich mit ihrem Lehrplanprojekt "Problem teaching", das ich euch (Ihnen ) später vorstellen möchte, auf einem gleichen, wenn nicht sogar schon weiteren Weg.
Die Vertreter dieser Schule, allen voran ihre Frau Direktor Selakovic, waren sehr interessiert eine HAK in Österreich zu besuchen. Ich durfte nunmehr eine Abordnung dieser Schule am 19. und 20 Oktober 1998 in unserer Schule in Neunkirchen begrüßen, um ihnen die Arbeit mit unseren Schülern "live" zu zeigen. Gespräche mit unserem Herrn Direktor, mit Englischlehrern, aber auch eine Diskussionsrunde mit Schülern der V. HAK sowie ein Besuch in den Übungsfirmen stand am Programm. Am Montag stand außerdem ein Besuch bei der ACT am Programm, wo Kollegin Rode die Arbeit einer Übungsfirmenzentrale präsentieren konnte.
Am Ende vereinbarten wir, auf jeden Fall in Kontakt zu bleiben, speziell zwischen den Übungsfirmen, welche es auch in Kroatien, zumindest in dieser Schule, bereits gibt, mit Korrespondenzen zu beginnen.
Falls es interessierte Kolleginnen oder Kollegen gibt, welche auch mit dieser Schule in Kontakt kommen möchten, hier die Adresse:
Privatna Srednja Ekonomska
Skola
Katarina Zrinski
S. pravorn javostni
Rimski Jarak 35
Zagreb - Kroatien
Falls ihr (Sie) eventuell
auch mit anderen Schule in Kroatien in Kontakt kommen
möchtet(n), kann ich auch die Adresse der von Kulturkontakt -
Österreich für Kontakte mit Kroatien beauftragten Dame nennen:
Mag. Therese Kaumann
Beauftragte für Bildungskooperation in Kroatien
Palmoticeva 17a
HR - 10000 Zagreb
Tel: 385 1 481859 1
Fax:: 385 1 4810232
Korrspondenzen jeder Art, in Bälde auch mittels E-Mail sind sowohl in Deutsch als auch in Englisch möglich. Es würde mich freuen, wenn dieser Artikel zu der einen oder anderen "Geschäftsbeziehung" mit Schulen aus Kroatien führen würde. Abschließend noch der Lehrplan aus "Problem teaching", der, so meine ich zumindest, auch für unser Schulwesen interessant sein könnte.
"PROBLEM TEACHING"
"PROBLEM TEACHING" as a special course of lectures is completely new in schools of economics in Croatia and it has been practiced so far just in our school.
The basic task of this course is to enable a student to practice his knowledge of economic subjects learned during four years of his secondary education, to master over necessary skills needed for successful work in his own firm. Realizating schemes of the other subjects, particularly a group of economic subjects, are directed towards the same common aim.
Our school as the first regular business school in Croatia has conceived this course on such a way that it in its working part enables creating an enterpreneur as a business organiser - a manager.
Every our student during the first year sets up his own firm on the way as it is fixed by our positive legal rules with allnecessary accompanying docu-mentation and he works during the four years of his secondary education. Business tasks as well as their complexity are caused by the realization of the plan and curriculum of the other subjects. The high degree of corelation - particularly within the economic group of subjects - is seen in the fact that somE tasks coming from the "Problem teaching" course are discussed and supplement at the other courses; for example, entry of business happenings as well as a balance sheet of success are dealt with in the course called "Book-keeping and accounting". On such a way we have refreshed lectures of the other subjects and make other subjects interested to the students.
"PROBLEM TEACHING" has got 105 lessons annualy what is really the maxi-mum time-table for a subject, but if we take into account the other subjects too
then that number of lessons is bigger.
CURRICULUM OF THE COURSE "PROBLEM TEACHING" according to the years of secondary education:
After the second year students will attend a three weeks course of a business school in England where they can practice the language as well as the use of vocational vocabulary.
After the third year students will attend a three weeks course of a business school in German speaking area. When students end the fourth year they can attend the business course in the USA. All the courses are organised by the school and the students are accompanied by the teachers from the school.
This short survey of the "Problem teaching" course is
really just a rough scheme of our work and we hope it can give you an initial insight into our efforts to enable the students to learn as much as possible during the time spent at school so that their transfer from learning sphere to the field the action is as easy as possible.
We have named this course "problem teaching" as we want to teach the students how to get on with solving the problems connected with their field of the work.
Mag. Anton Posch
BHAK -
BHAS Neunkirchen
e- mail: anton.posch@netway.at
Was ich Ihnen sagen möchte .............
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Machen wir uns die ARGE-NEWS zu dem, was dieses Medium sein soll: eine Plattform, um Informationen weiterzugeben, um Neues aus HAK und HAS zu beschreiben, um Dinge auszudrücken, die einem am Herzen liegen, um Gedanken zu kommunizieren und vieles mehr.
Apropos Gedanken...
...Sie sind Lehrer geworden, weil Sie in einer Schule mit gutem Betriebsklima tätig sind, zu welchem Sie auch Ihren Beitrag leisten, und weil Sie auf alle Aktivitäten Ihrer Schule stolz sind.
Sie sind ein selbstbewusster Lehrer, weil Sie wissen, dass Ihre Arbeit für die österreichische Gesellschaft und Volkswirtschaft wichtig ist. Sie bilden "unsere Zukunft" aus. Sie machen sich Gedanken über Methodik und Didaktik Ihres Faches, suchen den Kontakt zu anderen Kollegen verschiedener Fächer um fächerübergreifendes Lernen zu entwickeln Sie machen viel aus Ihrem "Job".
Sie sind ein Lehrer, der sich über die Vielfältigkeit und zeitliche Flexibilität seines Berufes freut und trotz anders lautender Medienberichte weiß, welche Verantwortung er wahrnimmt, worauf er stolz sein kann.
Wenn alle diese Aussagen auf Sie zutreffen, dann entwickelt sich unser kaufmännisches Schulwesen weiter, dann können wir neue Wege beschreiten, um die Schule der Zukunft zu bauen. Fundiertes Wissen in allgemeinbildenden und fachspezifischen Gegenständen ist die Basis für vernetztes Denken und projekthaftes Arbeiten"
Sollten Sie zu meinen Gedanken Stellung nehmen wollen, so senden Sie mir bitte ein E-Mail!
E-Mail-Adresse:hermine.javurek@lsr-noe.gv.at
Viel Freude an Ihrer Arbeit wünscht Ihnen herzlich
Ihre LSI
H.
Javurek
PS: Wußten Sie, dass in den kaufmännischen Schulen Niederösterreichs an 10 Schulstandorten in 36 Klassen Englisch bzw. in einer Französisch als Unterrichtssprache verwendet wird, an drei Schulstandorten bereits 4 lebende Fremdsprachen, an den übrigen 3 lebende Fremdsprachen angeboten werden (ergänzt durch Freigegenstände in anderen Sprachen), an allen kaufmännischen Schulen im Schuljahr 1998/99 an den 23 Schulstandorten 10.595 Schüler unterrichtet werden?
(Weitere statistische Angaben in der nächsten ArgeNews)