ARGE News 15

März 2000


Ein Vorwort

von Mag. Anton Posch, BHAK Neunkirchen

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Ich habe lange in meinen Unterlagen gekramt, um die erste Ausgabe der ARGE – News zu finden. Im November 1993 habe ich den "Erstversuch" gestartet, die Kommunikation zwischen den Lehrern an den HAK und HAS in Niederösterreich auf neue Beine zu stellen und zu intensivieren. Damals stand unser jetziger, gar nicht mehr so neuer Lehrplan vor der Umsetzung, neue Gegenstände, insbesondere BWUP und damit Projektmanagement und Übungsfirma wurden eingeführt. Neue Arbeitsgemeinschaften wurden gegründet und Kollegin Matyas – Hauber und meine Wenigkeit haben so einige Jahre als ARGE – Leiter probiert, das, was wir unseren Schülern mit den Lehrplänen vermehrt beibringen wollen, nämlich Kommunikation, Informationsaustausch usw., auch auf Lehrerebene vorzuleben.

Gute sechs Jahre sind seither ins Land gegangen und mit dieser Nummer der ARGE – News sind es in diesen sechs Jahren mittlerweile 15 Nummern geworden, was mich doch mit einigem Stolz zurückblicken lässt, da diese Ausgaben fast ausschließlich von mir in Neunkirchen "redaktionell" betreut wurden.

Ich möchte aber auch nicht verschweigen, dass es teilweise sehr mühsam war, immer wieder Kolleginnen und Kollegen dazu zu motivieren, den einen oder anderen Artikel über Ereignisse an Schulen oder Berichte über Bundesseminare usw. zu verfassen. Ja, es schien längere Zeit so, als würde es überhaupt nur die Schulen in Tulln, Krems, Mödling und Neunkirchen geben, wo immer wieder die gleichen Kolleginnen und Kollegen bereit waren, ihren Beitrag zu leisten.

Besonders bei den Kolleginnen und Kollegen aus diesen Schulen, natürlich aber auch bei allen anderen, welche hier oder dort einen Beitrag verfasst haben, möchte ich mich für die Zusammenarbeit bedanken. Ebenfalls bedanken möchte ich mich auch bei so einigen meiner Schülerinnen und Schüler in Neunkirchen, die immer wieder engagiert mitgeholfen haben, eine neue Ausgabe zu produzieren.

Nach dieser langen Zeit denke ich aber, dass es für mich genug ist, diese Zeitung zu betreuen. Ich möchte diese Aufgabe in "hoffentlich" andere Hände legen und würde mich freuen, sollte jemand aus dem großen engagierten Kollegenkreis diese Tätigkeit weiterführen.

So hoffe ich, dass auch die Ausgabe Nr. 15 mit vielen, vom Themenbereich her weitgestreuten Artikeln euer (Ihr) Interesse findet und wünsche viel Spaß beim Lesen der ARGE – News Nr. 15.

Mag. Anton Posch

BHAK – BHAS Neunkirchen


Im Zeichen Europas – Europäische Bildungsprojekte

der EU an Handelsakademien

von Mag. Ernst Schatzer, BHAK/BHAS Wiener Neustadt

Seit der Mitgliedschaft Österreichs in der EU besteht die Möglichkeit, an sogenannten "Europäischen Bildungsprojekten" teilzunehmen. Diese Bildungsprogramme zur allgemeinen Bildung in der Europäischen Union (SOKRATES 1) gliedern sich in drei Kapitel, und zwar:

Die an unserer Schule durchführbaren Projekte beziehen sich auf Kapitel 2 und 3.

Während bei COMENIUS-Projekten der Aufbau von Schulpartnerschaften und die Fortbildung von Lehrern und Eltern im Vordergrund steht, kommt bei LINGUA-Projekten der Förderung der Fremdsprachenkenntnisse der beteiligten Schulen eine größere Bedeutung zu.

Das Programm SOKRATES 1 wird in der jetzigen Form verlängert. Ab 2001 soll SOKRATES 2 ein neues europäisches Denken in Schulen einbringen. Ab 2002 wird von der EU besonders die Erarbeitung von sogenannten Schulprofilen gefördert, die in Österreich erarbeitet und in europäischen Schulprojekten integriert werden sollen.

Welche Ziele verfolgt ein europäisches Bildungsprojekt?

Inhalt und Vorgehensweise des Projekts sollen ein neues Bewusstsein für die gemeinsamen Elemente des europäischen Gedanken- und Kulturguts fördern, soziale wie auch wirtschaftliche Erfahrungen ermöglichen und das Verständnis der an diesem Projekt Beteiligten füreinander fördern.

 

Welche Themen kommen für EBP in Frage?

Durch das Projekt sollen die zum Aufbau eines "Europäischen Bewusstseins" notwendigen Kenntnisse und Einsichten vermittelt werden.

Verhaltensweisen, die für ein friedvolles Leben in einem gemeinsamen Europa notwendig sind, sollen durch die konkrete gemeinsame Arbeit am Projekt aufgebaut werden.

Zu den breitgefächerten Themenfeldern, die die Grundlage für ein gemeinsames Projekt schaffen könnten, zählen die folgenden:

a) Alltagsleben: Familie

Freizeit und Sport

Fernsehgewohnheiten

Computergewohnheiten

Lesegewohnheiten

Schulbereich

Mode

  1. Regionale Besonderheiten:

Stadt/Ort

Umgebung

  1. Kulturelles Erbe und zeitgenössische Kultur
  2. Aktuelle politische, geschichtliche, wirtschaftliche und ökologische Aspekte
  3. Europa der Bürger
  4. Entwicklung von Multimedia-Bildungssoftware

Wie lange dauert das Projekt?

Ein Projekt dauert maximal drei Jahre. Jedes Jahr muss ein neuer Projektantrag gestellt werden.

Wie steht die eigene Schule zu einem europ. Bildungsprojekt?

Grundsätzlich ist es wichtig, dass die Schulleitung sowie die LehrerInnen gewillt sind, ein Europäisches Bildungsprojekt aufzubauen. Aufgeschlossenheit für die europäische Dimension, Erfahrungen mit projektorientierten Unterrichtsmethoden und Erfahrungen mit Teamteaching werden zum Gelingen des Projekts beitragen.

Wer unterstützt Sie beim Aufbau eines europäischen Bildungsprojekts?

In jedem an SOKRATES/COMENIUS teilnahmeberechtigten Mitgliedsstaat wurde eine Nationalagentur zur Umsetzung des Aktionsprogrammes eingerichtet.

Nationalagenturen unterstützen Sie beim Aufbau eines Europäischen Bildungsprojekts.

Diese Schaltstellen zwischen den jeweiligen Ministerien und der Europäischen Union in Brüssel haben u. a. folgende Aufgaben:

 

Wie kommt man zu Partnern im Ausland?

Für den Aufbau eines Europäischen Bildungsprojekts (EBP) sind mindestens je eine Schule aus mindesten drei verschiedenen teilnahmeberechtigten Mitgliedstaaten der EU erforderlich. Weiters können Schulen aus den EFTA-Staaten (Island, Norwegen und Liechtenstein), aus zahlreichen assoziierten Staaten (Tschechische Republik, Ungarn, Slowakische Republik, Polen und Rumänien) sowie Zypern an einem EBP teilnehmen.

Beispiel für die Mindesterfordernis: eine Schule aus Österreich, eine Schule aus Italien und eine Schule aus Norwegen.

(Für ein Projekt im Unterrichtsfach Deutsch sucht Frau Margareta Roos vom Lidingö-gymnasium in Stockholm eine Partnerschule in Österreich – e-mail: maro@algonet.se – bei konkretem Interesse stehe auch ich für weitere Auskünfte zur Verfügung; e-mail-Adresse siehe unten.)

Die Suche nach Partnerschulen eines ähnlichen Schultyps kann auf verschiedenste Weise erfolgen:

Wie wird das Projekt finanziert?

Die im Rahmen von SOKRATES bereitgestellten Zuschüsse decken in der Regel nur einen Teil der Gesamtkosten für die Durchführung eines Europäischen Bildungsprojektes. Österreich muss das Projekt auch mitfinanzieren. Dies kann z.B.: durch die Organisation von Supplierungen oder die Übernahme von Kommunikationskosten durch die Schule geschehen. Es ist sehr positiv, wenn Sponsoren gefunden werden, die das EBP zusätzlich unterstützen.

Die Auszahlung von EU-Zuschüssen erfolgt stets auf zwei Raten:

Zuerst werden 80% des bewilligten Zuschusses ausbezahlt. Nach erfolgter Durchführung des Projektes erfolgt die Abrechnung über die gesamte Höhe des bewilligten Zuschusses, das sind 100%. Liegen bei der Abrechnung verrechenbare Originalbelege in der Höhe des Gesamtzuschusses vor, so werden die restlichen 20 % ausbezahlt.

Welche Antragsfristen gelten?

In Österreich gibt es zwei Antragsfristen pro Jahr: 1.3. und 1.11. jeden Jahres. Die nächsten Einreichfristen sind der 1. März 2000 und der 1. November 2000.

Mit der Mitteilung einer Entscheidung durch die Nationalagenturen über die Förderungswürdigkeit eines Projektes ist drei bis vier Monate nach Ablauf der Einreichfrist zu rechnen.

Die Formulare sind entweder von der COMENIUS-Homepage des BEB herunterzuladen (http://www.oead.ac.at) oder von der Nationalagentur anzufordern.

Abschließend noch ein Beispiel aus eigener Erfahrung aus der BHAK/BHAS Wiener Neustadt für ein Europäisches Bildungsprojekt:

Seit Beginn des Schuljahres 1999/2000 haben wir ein COMENIUS-Projekt in koordinierender Funktion mit dem Titel

"Europäischer Handel

im Wandel der Zeit"

genehmigt bekommen. Die beteiligten Schulen sind die Freiherr-vom-Stein-Schule in MINDEN (Norddeutschland bei Hannover), die Handelsskole in LEMVIG (Dänemark) und die BHAK/BHAS Wiener Neustadt.

Als Vorbereitung zu dem Projekt unternahm ein 4. Jahrgang eine Projektreise nach Dänemark.

Neben zahlreichen kulturellen Besichtigungen standen auch ein Besuch der Außenhandelsstelle Kopenhagen, der königlichen Porzellanfabrik und der Brauerei Carlsberg auf dem Programm.

Das mit den drei beteiligten Schulen abgesprochene Projektprogramm gliedert sich in drei Phasen:

1. Jahr:

Erarbeitung der nationalen Gegebenheiten des Handels (Besuch eines Handelsmuseums, Handelsbetriebes, usw.)

2. Jahr:

Darstellung der bilateralen Beziehungen zwischen den Ländern

3. Jahr:

Die internationalen Beziehungen der Länder der Partnerschulen

Für April 2000 ist ein Arbeitstreffen der beteiligten Länder in LEMVIG geplant, um die Arbeitsergebnisse auszutauschen und zu koordinieren.

Weiters soll in diesem Schuljahr auch ein Besuch der Direktoren aus Minden (Deutschland) und Lemvig (Dänemark) stattfinden, um die Stadt und unsere Schule kennenzulernen.

Vor Beginn des Projektes war es auch notwendig, im Zuge eines vorbereitenden Besuches in Minden, die Projektziele und Themen mit den beteiligten Schulen zu erarbeiten. Dabei konnte ich wichtige persönliche Kontakte zu den Lehrkräften der Partnerschulen aufbauen, was für das Gelingen eines europäischen Bildungsprojektes von großer Bedeutung ist.

Ich möchte jeden ermutigen, den Schritt nach Europa für seine Schule mit einem derartigen Projekt zu wagen. Die Erweiterung des Horizonts wird jeden Teilnehmer für die viele Arbeit entlohnen.

 

Mag. Ernst Schatzer

ARGE-Leiter Betriebswirtschaft

Email: ernst.schatzer@netway.at

Fax: 02622/23570/19


Erstellung von Web-Abfragen

von Mag. Reinhard Preißl, BHAK Waidhofen an der Thaya

Ein interessantes und motivierendes Beispiel für den Unterricht im Ausbildungsschwerpunkt Wirtschaftsinformatik und Organisation sowie verwandten Ausbildungsschwerpunkten bietet sich in Form der Erstellung von Web-Abfragen.

Eine Web-Abfrage ermöglicht es, Daten aus dem Internet in ein Excel-Arbeitsblatt einzufügen und dort weiter auszuwerten. Die Werte können dann beliebig oft aktualisiert werden. Dieses Verfahren bietet sich also insbesondere für die Auswertung aktueller Währungs- oder Wertpapierkurse an.

Zur Erstellung einer Web-Abfrage suchen Sie zunächst eine Web-Seite, die die geeigneten Informationen enthält. Ich habe etwa eine Seite gesucht, die aktuelle Währungskurse enthält und die folgende Seite gefunden:

http://www.deutsche-bank.de/mis-docs/deutsch/kurse/Devisen.html

Als nächstes ist eine iqy-Datei (Internet Query-Datei) zu erstellen. Dabei handelt es sich um eine reine Textdatei, die mit einem beliebigen Editor erstellt werden kann und drei Zeilen umfasst:

Erste Zeile: WEB

Zweite Zeile: 1

Dritte Zeile: URL

Beispiel: Devisen2.iqy

WEB

1

 

http://www.deutsche-bank.de/mis-docs/deutsch/kurse/Devisen.html

 

Nun ist die Web-Abfrage in Excel auszuführen. Dazu wählen Sie aus dem Menü Daten, Externe Daten, Web-Abfrage ausführen. Im Fenster Abfrage ausführen wählen Sie die iqy-Datei und klicken auf Importieren.

Wählen Sie, wo die Datei eingefügt werden soll:

Eventuell können Sie vorher noch die Eigenschaften näher einstellen, indem Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften klicken. Vor allem Einstellungen bezüglich der Aktualisierung der Daten sind von Interesse.

Nun müssen Sie nur noch mit den eingefügten Daten eine sinnvolle Berechnung durchführen – wie etwa einen Fremdwährungsbestand bewerten –und schon ist das Beispiel fertig.

Mag. Reinhard Preißl

ARGE-Leiter Wirtschaftsinformatik und Betriebliche Organisation


Rechnungswesen im Internet

von Mag. Rudolf Lechner, BHAK/BHAS Wiener Neustadt

1. Download der Euro-Handreichung

Die Euro-Handreichung als Ergänzung zu den Rechnungswesen-Lehrbüchern für das Schuljahr 1999/2000 (MANZ VERLAG SCHULBUCH) kann parallel zu den entsprechenden Lehrbüchern der einzelnen Jahrgänge bzw. Klassen eingesetzt werden. Es empfiehlt sich, die entsprechenden Korrekturen mit den Schülern gemeinsam vorzunehmen. Neben den Neuerungen aufgrund der Euro-Umstellung findet man auch die Aktualisierung von allen Lehr- und Übungsbeispielen bzw. Wiederholungsfragen und Tests.

Die Euro-Handreichung kann unter http://www.manzschulbuch.at heruntergeladen werden!

Für das Anzeigen und Ausdrucken der Dateien muss man das kostenlose Programm "Adobe Acrobat Reader" herunterladen und installieren. Der Download-Vorgang dauert je nach Verbindung 15 bis 45 Minuten. Download und Installation sollten deshalb vor dem ersten Einsatz im Unterricht ausgeführt werden. Danach steht der Acrobat Reader bei jeder weiteren "Internet-Sitzung" automatisch zur Verfügung - Download und Installation müssen nicht mehr wiederholt werden!

2. SchulbuchPlus

SchulbuchPlus ist ein neues Service von LISA (LehrerInnen Informations System Austria) unter Mitarbeit des MANZ VERLAGES SCHULBUCH. Das Plus steht für aktuelle Zusatzinformationen und Begleitmaterialien u.a. zu den Rechnungswesen-Lehrbüchern.

Mit dem SchulbuchPlus-Angebot zur Reihe Rechnungswesen bringt LISA ein neuartiges Online-Service, das den interessierten Lehrer laufend mit schulbuchergänzenden Materialien versorgt und so die Gestaltung eines aktuellen und abwechslungsreichen Unterrichts erleichtert.

2.1. Online Anmeldung

Die Online-Anmeldung für LISA SchulbuchPlus findet man unter http://www.manzschulbuch.at und wird wie folgt durchgeführt:

Wenn man einmal registriert ist, kann ein "Schnelleinstieg" mit einem selbst gewählten Benutzernamen und einem Kennwort sofort erfolgen – durch Klick auf die Schaltfläche "LOGIN" in der linken Navigationsleiste!

 

2.2. SchulbuchPlus-Angebot

Um das SchulbuchPlus-Angebot zur Reihe Rechnungswesen aufzurufen, wählt man z.B. "AutorInnen" als Suchkriterium und gibt dann "Bernhart" in das Textfeld ein. Nach dem Klick auf die Schaltfläche "Suche starten" wird das Suchergebnis angezeigt. Ein weiterer Klick auf den SchulbuchPlus-Titel "Rechnungswesen" ruft das eigentliche Angebot auf.

Unter der Rubrik "Wählen Sie aus!" kann beispielsweise aus folgenden Themen ausgewählt werden: RW-News (Unter dem Titel RW-News werden laufend aktuelle Beiträge publiziert ("Aktuell"), die in einem eigenen Archiv gesammelt werden und auf diese Weise immer komfortabel abrufbar bleiben ("Archiv").), WINLine-Datenstände, Musterbeispiele für den RW-Unterricht (z.B. HWES, DB-Rechnung), Euro-Handreichung (Siehe weiter oben "Download der Euro-Handreichung").

Das gesamte Angebot wird laufend erweitert, sodass es sich auf jeden Fall lohnt, immer wieder vorbeizuschauen.

2.3. Plus-Mail

Mit SchulbuchPlus kann man auch einen neuartigen E-Mail-Dienst in Anspruch nehmen: Plus-Mail ist ein spezielles Service, mit dem man per E-Mail umgehend über aktualisierte und erweiterte SchulbuchPlus-Angebote der persönlichen Wahl informiert wird, sobald neue Inhalte zum SchulbuchPlus-Angebot erscheinen. Man kann Plus-Mail abonnieren, indem man auf die gleichnamige Schaltfläche am linken Bildschirmrand klickt!

Mag. Rudolf Lechner

ARGE-Leiter Rechnungswesen


ARGE GW – Fortbildung 1999/2000

von Mag. Franz Hofleitner; BHAK Waidhofen/Ybbs

Als Arge-Leiter für Geographie möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass im Jahr 2000 zwei für das Fach Geographie sehr wichtige Seminare stattfinden.

ARGE – TAGUNGEN der GW–Lehrer an kaufmännischen Schulen in NÖ:

Themen:

"KURDEN – VOLK ohne LAND; ENGLISCH ALS ARBEITSSPRACHE" findet am 21. Februar 2000 in der Zeit vom 9:30 – 16:15 Uhr statt. Am Vormittag hören Sie Vorträge über die historische Landeskunde Kurdistans, die Veränderungen der Kurden und deren Identität. Weiters erfahren Sie Wissenswertes über wirtschaftshistorische und wirtschaftsethnologische Aspekte Kurdistans.

Weitere Themen dieser ARGE – Tagung sind Islam, Islamismus in der Türkei und die immer aktuelle Frage der Einbindung von Englisch als Unterrichtssprache in den Geographie – Unterricht.

Wir möchten auf dieser Tagung auch über die Materialerstellung und deren Einsatz sowie über die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen beim Einsatz von englischer Sprache mit Ihnen diskutieren.

Den Abschluss der Tagung wird ein Erfahrungsaustausch über die GW – Matura bilden.

Die zweite Tagung "WIEN und seine UMGEBUNG" findet vom 10. bis 11. April 2000 statt. Der Themenbereich erstreckt sich von der Stadtgeographie Wien und seinem Umland (mit der Verkehrsplanung und den Verkehrsverflechtungen, sowie der wirtschaftlichen Entwicklung Wiens) bis hin zum Wiener Wald als Erholungsraum.

 

Abschließend noch einige aktuelle Anmerkungen zu unserem Gegenstandsbereich:

Es ist für GW – Lehrer – neben der Maturamöglichkeit – sehr empfohlen den Unterricht auf Englisch zu gestalten.

Der gezielte Einsatz der Fremdsprache als Arbeitssprache ermöglicht eine Vertiefung der im Englischunterricht erworbenen Sprachkenntnisse. Durch die Begegnung mit der Fremdsprache in alltäglichen Unterrichtssituationen soll den SchülerInnen die Scheu von der Fremdsprache genommen werden.

Im Vordergrund steht der Fachunterricht, die Fremdsprache fungiert als Mittel zum Zweck. Das heißt, dass in der Fremdsprache keine Perfektionismus angestrebt wird.

Mag. Franz Hofleitner

ARGE-Leiter GW


BWUP- Kommunikation-Ausbildungswege

von Mag. Marina Röhrenbacher, Vienna Business School Mödling

Gegenüberstellung

"alte Seminarreihe" und "Akademielehrgang"

In NÖ wird derzeit die Ausbildung in "Kommunikation und Arbeitstechnik" für den Gegenstand "BWUP" ausschließlich in Form des Akademielehrganges "KOMMUNIKATION UND ARBEITSTECHNIK" angeboten (entspricht den früheren BWUP-Seminaren).

Der Besuch der früheren "BWUP-Seminarreihe" kann für den Lehrgang angerechnet werden.

Ausbildung seit 1994: Aktuelle Ausbildung:
BWUP Seminare Akademielehrgang

"KOMMUNIKATION und ARBEITSTECHNIK"

BWUP I/1. + 2. Teil Lehrgang Teil 1:

Kommunikation, Gesprächsführung,
Präsentationstechniken

z.B.: 06. – 09. 03. 2000 in St. Pölten

BWUP II/III Lehrgang Teil 3:

Verkaufs- und Moderationstraining

z.B.: März 2001 in St. Pölten

BWUP-Aufbauseminar

"Kommunikation und Konfliktmanagement"

Lehrgang Teil 2A:

Kommunikation und Konfliktmanagement

z.B.: 26. – 28. 04. 2000 in Zeillern

ausschließlich als Ergänzungsveranstaltung für Teilnehmer der früheren BWUP Seminare

Lehrgang Teil 2B:

Kommunikation und
Konfliktmanagement

z.B.: August 2000 in Maria Taferl

Folgeveranstaltung für Teilnehmer des
Lehrganges – Teil 1 im März 2000

Auf ein Wiedersehen beim nächsten Seminar freut sich

Mag. Marina Röhrenbacher

VBS/HAK Mödling

( : 02236/22289 oder FAX: 02236/21820


ARGE – Geschichte

von Dr. Brigitte Benes, Vienna Business School Mödling

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Kaum in den Kreis der ARGE-Leiter getreten, merke ich mehr und mehr, wieviel von vielen KollegInnen und SchülerInnen "nebenbei" zusätzlich geleistet wird. Ihre Zeitschrift ist ein gutes Beispiel dafür und wenn ich nun um Mithilfe gebeten werde, beteilige ich mich gerne mit ein paar grundsätzlichen Gedanken und einigen aktuellen Ergebnissen des Seminars für Geschichtsprofessoren im November 1999.

Dass Geschichte zu den allgemeinbildenden Fächern an den kaufmännischen Schulen zählt, ist zwar grundsätzlich, aber nicht neu. Etwas Neues ist hingegen die Tatsache, dass auf Grund des erfreulichen Zustroms zu unserem Schultyp immer mehr junge Leute mit ihrer Berufsausbildung ihre sogenannte "Allgemeinbildung" bei uns erhalten: Das heißt, dass zum Beispiel wir Lehrkräfte für Geschichte "Allgemeinbildner" der Zukunft sind, und das ganz einfach auf Grund der Erfolgsstory unseres Schultyps. In Gesprächen mit Referenten aus der Wirtschaft oder der Industriellenvereinigung oder der Arbeiterkammer hören wir auch immer wieder sehr zufriedene Stellungnahmen zum ausgewogenen Bildungsangebot an den HAK und HAS und die eindringliche Aufforderung - einmal abgesehen von nötigen Verbesserungen - nichts daran zu verwässern. So ist es eben verständlich, wenn auch die dezenteste Andeutung einer vagen Möglichkeit einer weiteren Stundenkürzung nicht nur bei uns Lehrern, sondern auch bei den künftigen Arbeitgebern unserer Schüler auf Unverständnis stößt.

Mein zweiter grundsätzlicher Gedanke betrifft das sogenannte "Erhalten" einer Bildung: Wenn das eben verwendete Zeitwort auch grammatikalisch richtig ist, so passt es mir doch nicht. Lieber ist vielen KollegInnen und mir, wenn unsere Schüler auch in Geschichte ihr Wissen und ihre Erkenntnisse mehr selbsttätig erwerben könnten. Und damit wir Lehrer dazu noch besser befähigt sind, werden wir uns ab diesem Schuljahr in unseren Seminaren und ARGE-Sitzungen unter anderem auch mit "Prozessorientierter Geschichtsdidaktik" befassen.

Was die Ergebnisse des vor kurzem stattgefundenen Seminars betrifft, so sind unsere dabei gewonnenen Fakten und Einsichten so vielfältig wie die Seminarteilnehmer und die Referenten. Während diese Fortbildungsveranstaltungen üblicherweise auf das eigene Bundesland beschränkt sind, gab es diesmal Teilnehmer aus vielen Bundesländern und sogar aus Deutschland, Schweden und Lettland: So großes Interesse hat das Thema "Zeitenwandel – Zeitenwende" geweckt. Unserem bisherigen ARGE-Leiter Professor Mag. Walter Treiber ist dieses ansprechende Thema zuzuschreiben. Danke!

Die gebotenen Inhalte reichten von Endzeitvorstellungen im Islam, Buddhismus und Christentum über Methoden der Zeitmessung und Kalendervariationen sowie dem Umgang mit dem Zeitbegriff im Alltag im Laufe der Geschichte bis zu verschiedenen Periodisierungsschemata.

Vier Weltreiche – sechs Weltalter – Goldenes, Silbernes, Ehernes Zeitalter – Erstes, Zweites, Drittes Reich – was hat es nicht schon alles gegeben... und alle diese Möglichkeiten bargen die Gefahr des Verallgemeinerns, des Demotivierens in sich, statt eine Orientierung für zukünftiges Handeln zu bieten.

Außerdem wurde uns klar gemacht, dass bei Jubiläen immer Geschichte gefeiert wird, sonst nichts - und dass die Elemente einer Feier religiösen Ursprungs sind. Bestürzend für uns die Einsicht, dass etwa die 600-Jahr-Feier der Schlacht am Amselfeld durch die Serben 1989 mitgeholfen hat, die Bewohner des früheren Jugoslawien in die Katastrophen des letzten Jahrzehnts zu führen. Insgesamt war also sehr viel Neues, Interessantes für unsere Unterrichtsarbeit, und eine Fülle von Anstößen für das Leben vor unserer persönlichen Endzeit zu erfahren.

Zum Abschluss meines Beitrags noch schnell ein Hinweis auf das Thema unserer nächsten Fortbildungsveranstaltung: "Nationalismus" wird es lauten. Wenn das nicht aktuell ist!

Dr. Brigitte Benes

ARGE-Leiterin Geschichte

Telefon: 02236-72030

Fax: 02236-73747


Notre stage de langue à Cannes

IV a et IV b 1999/2000

Quand les grandes vacances ont tiré à leur fin et les ombres sont devenues de plus en plus longues, les élèves de l’école supérieure du commerce et de l’économie à Neunkirchen ont fuit devant le proche automne à Cannes sur la Côte d’Azur afin d’y passer un séjour linguistique pour la période du 8 au 18 septembre 1999.

À vos marques? – prêts? – partez!

Nous nous sommes rencontrés mercredi soir vers 17:30 devant l’école commerciale à Neunkirchen.

D’abord, les valises ont été mises dans notre autocar. Quand tout était à sa place, notre autocar est parti en direction de la France, avec les meilleurs vœux de nos parents. Devant nous se trouvaient seize heures de voyage dans cet autocar étroit – cela tenait presque du miracle que nous les avons tous survécues sans des dommages quelconques! Le plus grand problème était d’y dormir. Continuellement, nous nous sommes éveillés en sursaut à cause d’un freinage brusque ou d’autres choses imprévues. Quant à moi, je ne peux me souvenir que des lumières oranges des bretelles d’accès italiennes et des nombreuses stations de services. Mais même cette nuit horrible s’est terminée, et quand nous avons finalement passé la frontière française, le soleil et les palmiers nous réconciliaient avec notre insomnie.

D’abord, il y avait encore un incident à la frontière. Comme il nous manquait d’une autorisation de la Communauté Européenne et des disques du tachygraphe, la gendarmerie française ne voulait pas nous laisser entrer. Mais finalement – grâce aux efforts et le charme de nos professeurs Mme. Geiger et Mme. Piribauer – les gendarmes ont fermé les yeux et le voyage a continué pour Mandelieu, où nos familles d’accueils nous attendaient déjà.

Mes premières impressions se composaient des palmiers, des maisons étranges et d’un soleil fort. Ma hôtesse était une jeune femme qui s’appelait Tiziana. Elle habitait dans un petit appartement comme la plupart des familles.

D’abord, la compréhension a mal marché, mais au cours de notre séjour, la situation s’est bientôt améliorée – dieu merci!

L’école

Même pendant notre stage de langue à Cannes, on était obligés d’aller à l’école. Celle-ci s’appelait «Lochabaire» et était située dans le quartier le Cannet. L’école était dans la propriété des religieuses. Cela au début.

En effet, le Lochabaire était un vieux bâtiment placé dans un jardin enchanté avec beaucoup de palmiers et d’autres arbres.

Le premier jour même il y avait des turbulences, parce que deux élèves ne pouvaient pas trouver l’école.

Après quelques essais en vain de trouver le bus juste, ils se sont quand même échappés du labyrinthe cannois.

Les deux premiers jours, nous avons été enseignés par nos professeurs autrichiens, mais après, quatre profs français ont assumé notre enseignement. Notre cours durait toujours de 9:00 heures du matin à midi et demie avec une pause d’une demi-heure vers 10 heures 30. Nous avons tous appris beaucoup de choses aussi bien sur la France en général que sur le département Alpes-Maritimes en particulier, ou sur la vie des jeunes en France, par exemple. En outre, nous avons fait des entretiens d’embauche avec une lettre de motivation ainsi que des réservations d’hôtels. Pour nous détendre, nous avons également écouté de la musique française ou rempli des mots croisés.

En somme, on peut dire que l’enseignement avec les profs français n’était pas trop fatigant, mais pourtant, nous en avons profité beaucoup.

Les excursions

À part l’école, nous avons également fait un grand nombre d’excursions non seulement dans les alentours de Cannes mais aussi à l’arrière-pays, comme par exemple à St. Tropez, Nice, Monaco, St. Paul de Vence ... etc.

Dimanche, nous avons fait une excursion d’une journée dans l’arrière-pays qui est beaucoup moins habité que la Côte. Nous l’avons commencée avec une visite guidée de la parfumerie «FRAGONARD». FRAGONARD commença avec la production de cuir et de gants parfumés. Finalement, il ne restait que la fabrication de parfum, qui est typique pour la région de la Provence en raison des tas de fleurs (p.ex. roses, lavande, mimosas).

Ensuite, nous avons continué notre excursion à Gourdon, un des «villages perchés» pittoresques qui sont typiques pour la Provence. Un autre de ces villages très connus est St. Paul de Vence, que nous avons aussi visité après une halte aux Gorges du Loup, des cascades vraiment impressionnantes. Ces villes – ou mieux dit – ces villages fortifiés avec leurs ruelles étroites sont tous situés sur une butte comme un nid d’aigle.

De là-haut, on a une vue sublime sur les montagnes et les forêts provençales. Pendant que je m’y promenait, je devenais de plus en plus fascinée aussi bien par l’ambiance si paisible et un peu démodée que par les boutiques d’artisanat où on pouvait acheter de beaux souvenirs.

Mais «le programme de rechange» nous attendait déjà en forme d’une excursion à Nice mercredi après-midi. Nice est la capitale des Alpes-Maritimes, une ville très grande et vivante avec une mer d’Azur. Pendant notre séjour, nous avons aussi eu la possibilité de goûter la «Socca», le plat des pauvres. Quoique Nice soit un pole mondial, cette ville a quand-même conservé son caractère d’origine. Sa vieille ville avec ses rues étroites témoigne toujours de l’époque où Nice était la résidence des marins pauvres.

Ce que nous accompagnait toujours pendant notre séjour linguistique sur la Côte d’Azur, c’était la mer. La plage (est bien sur MacDo!) étaient nos lieux de rencontre les plus favorisés. De plus, nous sommes aussi allés en bateau aux Îles de Lerins, exactement dit, à St. Honorat, qui est la plus petite. Il était ensoleillé mais pendant la promenade en barque, le vent soufflait fort et un peu frais ce qui était très agréable.

Après être arrivés à St. Honorat, nous nous sommes promenés majoritairement le long de la mer, parce que l’Île est si petite. Je trouvais aussi bien les baies rocheuses que la végétation riche et l’ambiance de St. Honorat très pittoresques: tous les cactées, les pins et palmiers à ne pas oublier le chant des oiseaux. Je n’ai jamais encore vu une mer si claire et bleue et une nature si intacte. Comme à St. Honorat il y a toujours un monastère bénédictin, nous avons également eu la possibilité de visiter une église. Enfin, je me souviens toujours de cette île comme une place loin de tous les soucis de la société moderne, tout près de la nature.

Vendredi, nous avons pris congé de nos professeurs français à Lochabaire et de nos familles d’accueils à Mandelieu. Mais avant de repartir en Autriche, nous sommes encore allés à Monaco, la principauté sur la Côte d’Azur. Depuis 1297, la principauté est en possession des Grimaldis, une famille de Gênes. L’histoire dit que François Grimaldi s’est déguisé comme moine pour conquérir la ville. Nous y avons visité le Palais Princier, la Cathédrale avec le tombeau de Grace Kelly qui est toujours décoré avec des fleurs depuis qu’elle est morte en 1982, et le Casino de Monte Carlo.

Conclusion

En somme, je peux dire que le stage de langue à Cannes a offert beaucoup d’informations, mais non seulement d’informations, mais aussi d’impressions: Nous avons pu acquérir des connaissances concernant le style de vie des Français et – leur «savoir vivre». Quant à moi, je suis sûre que j’en ai profité beaucoup.

 

Roswitha Geyss

IV b 1999/2000

BHAK Neunkirchen


WINLINE – AKTIV

von Mag. Friedrich Höfer, BHAK Neunkirchen

Umstellung von Winline 5.5 auf Winline 6.4.12

In der letzten ARGE-News Nr. 14 habe ich zwei Varianten zur Umstellung des ÜFA-Mandanten kurz vorgestellt:

Für jene, die sich für die Variante A entschieden haben, ist die Angelegenheit schon gelaufen.

Im Folgenden will ich einige Hinweise zur Umstellung nach Variante B geben

  1. Laufende Belege bis 31. 12. 1999 sind gebucht mit Winline 5.5
  2. Abstimmung der Kunden- und Lieferantenkonten mit Winline 5.5
  3. Eventuell weitere Abstimmung von Sachkonten mit Winline 5.5
  4. Lagerstand abstimmen, Anlagenverzeichnis abstimmen
  5. Erstellung einer Saldenliste für Sachkonten, Debitoren und Kreditoren und OP-Liste mit Winline 5.5
  6. Ausgehend von einem Ausgangsmandanten wird ein Mandant 99xy mit Winline 6.4 erstellt
  7. Anlage der Kreditoren- und Debitorenkonten, eventuell fehlender Sachkonten, Artikelanlage
  8. Erfassung der Salden laut Punkt 5 im neuen Mandanten 99xy
  9. Änderungen bei offenen Posten durchführen
  10. Erfassen der Inventurbestände
  11. Anlage und Übernahme des Anlagenverzeichnisses
  12. Jahreswechsel von Mandant 99xy auf 00xy durchführen
  13. Debitoren- und Kreditorensalden mit EB-Buchung automatisch übernehmen
  14. Kassa, Bankkonten mit EB-Buchung händisch übernehmen
  15. Laufende Buchungen des Jahres 2000 durchführen

Erläuterungen zu den einzelnen Punkten:

Punkte 1 bis 5: Da diese Arbeiten keine Neuerungen beinhalten, soll aus Platzgründen darauf nicht näher eingegangen werden. HINWEIS: nach letzter Buchung unbedingt einen TAGESABSCHLUSS durchführen; neuer Buchungsmonat bleibt aber 12

Punkt 6: Die Frage, welcher Ausgangsmandant zur Verfügung steht, lässt sich so beantworten: auf der WINLINE-CD (ausgesendet im Herbst 99) befindet sich der Mandant 99KO zum Herunterladen.

Zweite Möglichkeit: Im Rahmen der PI-Seminare im Herbst 1999 wurde ein verbesserter Ausgangsmandant 99AU entwickelt (mit Musterkunden und
–lieferanten, Musterartikel, Belegarten). Dieser 99AU kann per e-mail bei mir angefordert werden.

Erstellung des ÜFA-MANDANTEN

  1. CWL-Winline starten, Mandant 99AU oder 99KO laden (Achtung: mit ADMIN-Programm muss Datenbankverbindung hergestellt sein und Benutzerrechte für diesen Mandanten müssen vergeben werden)
  2. Im Startmodul è ABSCHLUSS è MANDANTENANLAGE è Mandantennr.: z. B.: 99xy eingeben. Pfad wird automatisch vorgeschlagen. Beschreibung: Dieser Text steht dann bei Mandantenauswahl beim späteren CWL Einstieg. è BUTTON SELEKTION öffnen: einen Haken bei FAKT – ARTIKEL setzen (zur Übernahme der Musterartikel) è OK
  3. Damit ist ein neuer Mandant angelegt und steht zum Arbeiten zur Verfügung. Die Datenbankverbindungen und Benutzerberechtigungen werden vom Ausgangsmandanten mit übernommen.

Punkt 7:

  1. Anlage der fehlenden Konten: in FIBU è STAMMDATEN è KONTEN è PERSONENKONTEN
    Mit Hilfe von F9-Taste können die gleichbleibenden Einstellungen von den Musterkunden und –lieferanten übernommen werden.

Die Registerkarten ADRESSE, FIBU, FAKT müssen bearbeitet werden.

2. Anlage der Artikel in FAKT è STAMMDATEN è ARTIKEL-STAMM è ARTIKEL

Mit Hilfe der F9-Taste können gleichbleibende Einstellungen vom Musterartikel übernommen werden.

Die Registerkarten STAMM, PREISE (Einkaufs-, Verkaufspreis) müssen bearbeitet werden. Die Registerkarte LAGER muss nicht bearbeitet werden, wenn z. B. beim Musterartikel ein einheitlicher Mindest- und Sollbestand festgelegt wird.

Punkt 8: Erfassen der Salden mit BUCHEN è DIALOG STAPEL, Periode 00 – Eröffnungsperiode einstellen, dadurch steht Buchungsart EB zur Verfügung. Bei dieser Buchungsart wird keine Vorsteuer bzw. Umsatzsteuer auf den Konten erfasst. VERBUCHEN der Sachkontensalden.

ACHTUNG: Die Debitoren- und Kreditorensalden mit Buchungsart DF bzw. KF erfassen, um offene Posten anlegen zu können, Buchungsperiode 12 (Dezember), Buchungsdatum: 31. 12. 1999.

Als Gegenkonto kann ein Verrechnungskonto z. B.: 9900 gewählt werden.

Belegnummer: bisherige ER bzw. AR – Nummer, ebenso bei OP – Nummer. Änderung der Fälligkeit bei OP: Eingabe der Fälligkeit laut OP – Liste

Punkt 9: Die Änderung bei den offenen Posten ist notwendig, damit bei späterem Ausgleich ein eventueller Skonto mit Umsatzsteuer bzw. Vorsteuer automatisch gebucht werden kann.

Vorgangsweise: è FIBU è BUCHEN è FAKTURENÄNDERUNG è Eingabe der Kontonummer, überprüfen ob Fälligkeit laut OP – Liste stimmt, weiter mit Cursor zum Eingabefeld è BEMESSUNG: offenen Betrag eingeben, Eingabefeld UST: UST-Kennzeichen eingeben. è Mit OK speichern.

Punkt 10: Erfassen der Inventurbestände laut Liste è FAKT è ERFASSEN è LAGERBUCH-HALTUNG è mit Lagerbuchungart L

Punkt 11: Erfassen der bisherigen Anlagengüter mit è ANBU è STAMMDATEN è ANLAGENSTAMM è Eingabe der Daten, bei Anschaffungs-(Inbetriebnahme-)datum ist das ursprüngliche Datum zu verwenden. Die Fehlermeldung (falsches Wirtschaftsjahr) ist mit OK zu übergehen. Mit OK speichern.

Die Eingabe eines Investitionsfreibetrages (IFB) erfolgt mit è ANBU è STAMMDATEN è ANLAGENÄNDERUNG è Eingabe der Inventarnummer, bei IFB %, Spalte "neuer Wert" den Prozentsatz eingeben è mit OK speichern

Punkt 12: Jahreswechsel von Mandant 99xy auf 00xy durchführen: è START è ABSCHLUSS è JAHRESABSCHLUSS è neue Mandantennummer 00xy und Beschreibung eingeben è mit OK bestätigen.

Punkt 13: Automatische Übernahme der Kreditoren und Debitoren è Mandant 00xy è FIBU è ABSCHLUSS è EB-BUCHUNG è Übernahme von Mandant 99xy, Haken bei Bilanzkonten wegnehmen, EB-Konto 9800, Datum 01. 01. 00 è mit OK bestätigen. è Dadurch werden die Salden ordnungsgemäß in das Jahr 2000 übernommen. Der Haken bei EB Differenz soll immer gesetzt sein. Dadurch kann bei späteren Änderungen im Mandant 99xy durch einen weiteren Übernahmelauf im Mandant 00xy der richtige Saldenstand automatisch hergestellt werden.

Punkt 14: Die händische Übernahme einzelner Konten erfolgt mit è FIBU è BUCHEN è DIALOG STAPEL è bei Periode: 00 Eröffnungsperiode è Buchungsart somit EB, Datum 01. 01. 00, weitere Eingaben durchführen.

Punkt 15: dem erfolgreichen Arbeiten im Jahr 2000 mit CWL-Winline steht nichts mehr im Wege.

LISTBILDER für das Fakturieren:

Um im Mandant 00xy auch Lieferschein- und Fakturenformulare verwenden zu können, ist es notwendig diese im Verzeichnis, in dem das WINLINE-Programm gespeichert ist, ebenfalls zu speichern. Anleitungen dazu gibt es bei den Installationshinweisen auf der ausgelieferten WINLINE-CD.

Für Rückfragen stehe ich gerne unter der e-mail Adresse:
fhoefer@hakneunkirchen.ac.at zur Verfügung.

Weiters ist geplant aktuelle Hinweise und Tipps zur CWL-Winline auf der Hompage der BHAK und BHAS Neunkirchen zur Verfügung zu stellen. www.hakneunkirchen.ac.at

 

Mag. Friedrich Höfer

BHAK und BHAS Neunkirchen


Vierte NÖ ÜFA – Messe

von Mag. Heidemarie Matyas-Hauber, HAK Tulln

Auch bei der nunmehr vierten niederösterreichischen Übungsfirmenmesse in Hollabrunn waren wiederum die Übungsfirmen der Handelsakademien und Handelsschulen in NÖ sehr zahlreich vertreten.

Eine Premiere für die Mitarbeiter der einzelnen Übungsfirmen, andererseits waren einige Kolleginnen und Kollegen bereits das vierte Mal als Aussteller auf einer niederösterreichischen Übungsfirmenmesse vertreten.

Das Engagement der Vorbereitungsarbeiten zeigte sich in der Vielfalt der Ideen, die am Messetag in die Praxis, sei es in der Messestandgestaltung oder der Kundenakquirierung, umgesetzt worden sind.

Professionelle Verkaufsgespräche mit Stammkunden und neuen Kunden brachten wiederum Schwung in diese Übungsfirmenmesse. Alle Beteiligten – Veranstalter, Aussteller und Besucher – haben aktiv zum Erfolg dieser Messe beigetragen.

Doch apropos Erfolg! – Ich denke, diese vierte NÖ ÜFA – Messe sollte auch Anlass sein, um einmal innezuhalten. Daher lade ich Euch alle als Übungsfirmenleiter oder Besucher ein, Eure Messeerfahrungen gemeinsam zu diskutieren und weiterzugeben, sowie wertvolle Tipps für die zukünftige Arbeit zu sammeln:

Seminar: Evaluation der Teilnahme als Aussteller an einer Übungsfirmenmesse

Termin: Dienstag, 14. März 2000

14:00 – 17:30 Uhr

Ort: HAK und HAS Tulln

Mag. Heidemarie Matyas-Hauber

ARGE-Leiterin BWUP


SPITZENPLÄTZE beim UNTERNEHMERWETTBEWERB für ÜBUNGSFIRMEN

von Mag. Herbert Piribauer, BHAK und BHAS Neunkirchen

Das Wirtschaftsmagazin GEWINN führte im Rahmen der GEWINN – MESSE 99 einen Unternehmerwettbewerb für Übungsfirmen durch.

Dieser Wettbewerb ist dem Jungunternehmerwettbewerb von GEWINN nachempfunden.

Vom Übungsfirmenring der BHAK Neunkirchen nahmen die HERBIE Autohandelsgesmbh ,die ELEQU Gesmbh und die TOOLINO Gesmbh teil.

Die Jury reihte die HERBIE auf den ausgezeichneten 3. Rang, die ELEQU belegte Rang 7, die TOOLINO Rang 11.

In Österreich gibt es derzeit ca. 800 Übungsfirmen. Davon nahmen 67 an diesem Wettbewerb teil.

Bewertet wurden unter anderem die Geschäftsidee, Aufbau- und Ablauforganisation, Positionierung am Markt und die Verwendung neuer Medien.

Diese hervorragenden Ergebnisse unterstreichen das Schulprofil der BHAK Neunkirchen als "PRAXIS-HAK".

Besonders fiel der Jury die intensive Nutzung des Internet als Marketing- und Verkaufsinstrument auf. Dies ist nicht zuletzt auf den durch Prof. Anton Posch unterrichteten Gegenstand MEDIENKUNDE zurückzuführen.

Die Siegerehrung des ÜFA Wettbewerbs fand im Rahmen der GEWINN – MESSE statt.

Die unter Leitung der Geschäftsführer Mag. Edith Dosztal und Mag. Herbert Piribauer angereisten Mitarbeiter der HERBIE durften sich über Gutscheine im Wert von 10.000,-- Schilling freuen.

Ein üppiges Buffet, gesponsert vom Jungunternehmer 1997 Ing. Norbert Kaspar, bildete den gelungen Abschluss dieser Veranstaltung.

Ing. Kaspar ist Inhaber von HIGHSPEED CABLING mit derzeit 50 Mitarbeitern (http://highspeed-cabling.at/hsc)

Die Mitarbeiter der HERBIE bei der GEWINN – MESSE

 

Das Bild aus dem Internet: Prof. Dosztal und

Die Sieger des Mitarbeiter der HERBIE

ÜFA Unternehmerwettbewerbs bei der Siegerehrung

http://www.gewinn.co.at/messe/

Ing. Norbert Kaspar, Jungunternehmer 1997

mit Prof. Piribauer und Prof. Dosztal

 

Mag. Herbert Piribauer

BHAK und BHAS Neunkirchen


"EUROPA FEHLT DIE ZUKUNFT"

von Mag. Karl Westermayer, BHAK Neunkirchen

 

Überlegungen zur Entwicklung von EU und NATO an der Schwelle zum 21. Jahrhundert

 

Lord W. Wallace, Mitglied im House of Lords und Professor für internationale Beziehungen, hielt am 9. November 1999 im Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien einen viel beachteten Vortrag über die internationale Ordnung aus europäischer Sicht.

 

Seine KERNTHESE: Nach dem wiederholten Wechsel von Stabilität und Revolution in den letzten 700 Jahren europäischer Geschichte sowie dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems, das im Wettstreit mit dem Westen verlor und dabei in der Osthälfte unseres Kontinentes für den Niedergang verantwortlich ist, stellt sich die Frage nach einem Konzept, das Stabilität für die kommenden Generationen schaffen kann. LEIDER fehlen solche langfristig angelegten Perspektiven. Trotzdem sind einige wenige klare Umrisse erkennbar, nämlich EU und NATO.

Beide Institutionen haben sich bewährt; die Mitgliedschaft sicherte die Handlungsfähigkeit bei limitierter Souveränität durch gegenseitige Kontrolle für ihre Mitglieder und sorgte 50 Jahre lang für dauerhafte Stabilität. West- und Mitteleuropa konnten sich so als Zentrum ei-

ner europäischen Friedens- und Wohlstandsordnung etablieren: NUN geht es um die Ausweitung nach Osten und Südosten.

 

Wenn dies von Erfolg gekrönt sein soll, braucht der "WESTEN" auf dem Weg dorthin sowohl klare "ZIELE", als auch recht präzise formulierte "STRATEGIEN". Da Wirtschaft, Sicherheit und Politik verschiedene Kulturen sind, müssen sowohl deren wechselseitige Beziehungen geklärt werden; Auch die Frage, was "EUROPA" sein soll und WO es dann endet, muss geklärt werden! D.h., ein solch groß angelegtes Konzept muss die Frage der inneren Ordnung ebenso beantworten wie auch die künftigen Beziehungen zu jenen Mächten beschreiben, die diesem Europa nicht angehören können bzw. werden.

Der Jugoslawienzerfall bzw. -konflikt hat klar den Mangel einer solchen Konzeption offengelegt. Das ungeklärte Verhältnis zwischen EU und USA bzw. EU und NATO war deutlich zu erkennen. Die mangelnde bzw. fehlende Koordination zwischen NATO und EU nach dem von Lord Wallace als "point of no return" bezeichneten Grundsatzentscheid von 1996/97, die sogenannte "OSTERWEITERUNG" unwiderruflich festzuschreiben, macht diesen Mangel zum drängenden Problem.

 

Die NATO und EU signalisieren den interessierten Beitrittswerbern unterschiedliche Botschaften, auch von ein und denselben Regierungen; teilweise widersprechen diese Bedingungen einander. Das sorgt gerade dort, wo klare, eindeutige Aussagen besonders wichtig wären, für Verwunderung, leider immer wieder auch für Verwirrung und Verärgerung. Mit diesen Forderungen müssten aber jene langfristig angelegten Veränderungen eingeleitet werden, die die Beitrittskandidaten fit für die erwünschte Partnerschaft machen müssten.

 

Fundament einer erfolgreichen Strategie muss das geklärte Verhältnis von EU, NATO und USA sein. Ebenso fundamental ist die Frage der künftigen Grenzen sowie Einflusssphären und den Beziehungen zu den anderen Mittel- und Großmächten, wie Rußland oder die Türkei, von Bedeutung.

Wer heute wehleidig reagiert, beleidigt ist, weil wieder einmal die USA konsequent Lösungen (auch wenn sie nur Teillösungen für kurze Zeit sind und nur regional wirksam werden können - so im Kosovo) durchsetzen konnte, muss zuerst seine eigenen "Hausaufgaben" machen. Nur ein Europa (EU), das weiß, was es ist und was es will und das mit Nachdruck seine eigenen Interessen verfolgt, wird in Zukunft in der Lage sein, gestaltend zu handeln; das ist doch eigentlich das Wesen von Politik!

Wenn nicht andere ÜBER UNS entscheiden sollen, sondern wir SELBST eigenständig und eigenverantwortlich gestalten können wollen, brauchen wir entsprechende Konzepte und mutige Politiker, die sie umsetzen. Das sind wir sowohl uns selbst, als auch den Beitrittswerbern im Interesse von Frieden, Freiheit und Wohlstand schuldig!

Mag. Karl Westermayer

BHAK/BAHS Neunkirchen


Impressum:

Medieninhaber:

Pädagogisches Institut des Bundes für Niederösterreich

Abteilung für Lehrer an berufsbildenden Schulen

Arbeitsgemeinschaften für Handelsakademien und Handelsschulen in Niederösterreich

 

Inhalt und Richtung:

Informationsblatt für Lehrer an Handelsakademien und Handelsschulen

1. Seite Arbeitsgemeinschaften